7. August 2021
Farmsen

LSBG ruft Bürger zum Mitmachen auf

Verkehrsknoten Farmsen zusammen umgestalten

Der U-Bahnhof Farmsen ist ein wichtiger Knotenpunkt im Netz des HVV Foto: tel

FARMSEN Bei der Umgestaltung des Verkehrsknotens am U-Bahnhof Farmsen kündigt der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) jetzt die nächsten Schritte an. Thema ist insbesondere die sogenannte Freiraumplanung, soll heißen: Wie gestaltet man die Flächen unter der U-Bahn-Brücke und an den Bushaltestellen so, dass sich Busbenutzer, Fußgänger und Radfahrer möglichst nicht in die Quere kommen?

Der LSBG ruft nunmehr alle Interessierten auf, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen einzubringen. Gestartet wird mit einer Online-Dialogrunde mit den Planern des LSBG am Mittwoch, 11. August, auf Basis der Videotelefonkonferenz-Software Zoom. Anschließend hat man bis zum 31. August die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzubringen. Anmelden kann man sich für die Dialogrunde per Telefon (70 70 80 70) oder Mail (farmsen@luchterhandt.de) und erhält dann die Zugangsdaten.

Der LSBG hatte die ersten Schritte seiner frühzeitigen, informellen Bürgerbeteiligung bereits vor Beginn der Corona-Pandemie gestartet, unter anderem mit Workshops für Gewerbetreibende und interessierte Bürger und einer Vor-Ort-Befragung. Dabei schälten sich einige Forderungen Betroffener heraus: Das Konfliktpotenzial zwischen Radfahrern und Fußgängern soll durch die Trennung der Verkehrswege verringert, die ungeordneten Zustände an den Bushaltestellen durch entsprechende Anpassungen beseitigt werden.

Gesamtprojekt soll frühestens 2025 beginnen

Für den Autoverkehr wird eine bessere Verkehrsführung mit für Fußgänger optimierten Ampelschaltungen gefordert. Die Bürger sind aufgefordert, sich zu beteiligen: „Die Anregungen und Hinweise sollen so weit wie möglich in die Entscheidung über die Gestaltung des Verkehrsraumes einfließen“, heißt es beim LSBG. Die Komplexität der Verkehrsführung am U-Bahnhof Farmsen sowie die Einschränkungen durch Corona haben den ursprünglichen Zeitplan über den Haufen geworfen. Deshalb wurde die Teilproblematik des Busüberliegerplatzes abgetrennt.

Der entsprechende Umbau der vom Wochenblatt bereits vorgestellten Pläne soll von 2023 an starten, während der Baubeginn für das Gesamtprojekt nach jüngster Auskunft des LSBG frühestens ab 2025 erfolgen kann.

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