25. Juni 2021
Farmsen

Aktive Unterstützung von den Sozialwerken

Hilfen aus dem Stadtteil nach Wohnungsbrand

Helfende Hände: Brigitte Friedrich und Harald Gedike vertreten die Sozialwerke der beiden Bürger­vereine Foto: tel

FARMSEN „Wir kümmern uns“ – kein leeres Versprechen bei den Sozialwerken der Bürgervereine von Farmsen-Berne und Oldenfelde. Das Schicksal meinte es zuletzt nicht gut mit der Oldenfelderin Nicole­ S. und ihrem zehnjährigen Sohn.

Bei einem Brand in dem Saga-Mietshaus an der Straße Busbrookhöhe Mitte April wurde auch die Wohnung der 35-Jährigen in Mitleidenschaft gezogen. Einrichtungsgegenstände, aber auch Spielsachen wurden durch den Brand zerstört, zudem war die Wohnung zunächst unbewohnbar. Zu allem Unglück hatte Nicole S. keine Hausratsversicherung, und ein Krankenhausaufenthalt hinderte sie daran, sich um die vielen Dinge zu kümmern, die nach solchen Ereignissen anfallen. Doch die junge Mutter war nicht ganz allein: Ihr ehemaliger Lebensgefährte kümmerte sich um den Sohn. Und über die Schule erfuhren auch der Oldenfelder Harald Gedike (Sozialwerk Milchkanne) und Brigitte Friedrich (Farmsen-Berne) von dem Schicksalsschlag. Friedrich: „Es wurde gleich eine Sammlung unter den Mitgliedern aufgelegt.“

„Wir werden einen vierstelligen Betrag zur Verfügung stellen können“, erklärt Gedike stolz. Und da Geld allein bekanntlich nicht glücklich macht, halfen die Sozialwerker auch bei der Wohnungsfrage. „Das Wichtigste ist doch, dass Mutter und Kind nach dem Krankenhausaufenthalt direkt einziehen können. Wir hoffen, dass die Saga die Mieterin nach besten Kräften unterstützt“, erklärte Brigitte Friedrich. Dem Wochenblatt teilte die Saga auf Anfrage mit: „Die durch Löschwasser beschädigte Wohnung hat die Saga wiederhergestellt. Die Mieterin hatte jedoch den Wunsch, in eine andere größere Wohnung der Saga umzuziehen.

Diesem Wunsch konnten wir entsprechen und ihr eine neue Wohnung anbieten. Dem vorausgegangen war ein Besichtigungstermin. Die Wohnung wurde hergerichtet und entsprechend der vorangegangenen Abstimmung mit der Mieterin vermietet. Die Situation, in der sich die Mieterin befindet, werden wir zum Anlass nehmen, um aktiv den Kontakt aufzunehmen und gemeinsam abzustimmen, in welcher Weise wir ihr in ihrer besonderen Lage helfen können.“ Scheint so, als seien alle Beteiligten auf gutem Wege.

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