14. Mai 2022
Farmsen-Berne

Zwei Millionen für Sportplatzsanierung

Neue Tennendecke für „Dieckstücken“ und ein Jugendspielfeld für den TuS Berne

Platzprobleme beklagt der Hellbrook-Vorsitzende Franz Niedermeier schon seit Jahren  Foto: tel

FARMSEN-BERNE Für die Sanierung von Sportplätzen im Wahlkreis 12 (Steilshoop, Bramfeld, Farmsen-Berne) sind Investitionen von mindestens 2,2 Millionen Euro vorgesehen. Das berichtet der Hamburger Senat auf eine Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Sandro Kappe (CDU).

Danach soll der Sportplatz an der Bramfelder Chaussee („Dieckstücken“) eine neue Tennendecke erhalten. Die Kosten von rund 100000 Euro übernimmt das Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau. Am Sportplatz Gropiusring (Steilshoop) werden die Rundlaufbahn und die Leichtathletik-Sektoren umgebaut und modernisiert. Finanziert werden die veranschlagten 850.000 Euro Kosten zur Hälfte durch RISE-Mittel (Fördergebiet) und den Bezirklichen Sportstättenbau. Auf der Sportanlage am Berner Heerweg 190 (SC Condor, Farmsen) wird das bisherige Rasen-Spielfeld in einen Kunstrasenplatz umgebaut. Die Kosten von rund 1,12 Millionen Euro teilen sich der Bund (45 %) und das Land (55 %).

Für die Sportanlage Berner Allee 64 (TuS Berne) ist der Bau eines Jugendspielfeldes (Kleinfeld) im Rahmen des Projektes Lienaustraße/Sportzentrum Berne) vorgesehen.

Ein besonderer Fall ist der vom 1. FC Hellbrook genutzte Sportplatz am Edwin-Scharff-Ring (Steilshoop). Der hätte, so der Club-Vorsitzende Franz Niedermeier gegenüber dem Wochenblatt, bereits vor fünf Jahren dringend saniert werden müssen: „Der Grandplatz ist kaum noch bespielbar, der Brunnen für die Bewässerung versiegt“.

Mit Hinweis auf die geplante Verlegung des Platzes (Bebauungsplan Steilshoop 12) hat man die Sanierung damals unterlassen. Nun verzögern sich die Baupläne vermutlich um rund fünf Jahre, so dass die Grundsanierung dringlich ist. Diese soll noch im laufenden Jahr erfolgen. Die Kosten schätzt Niedermeier auf 60.000 bis 80.000 Euro. Das Vorgehen stößt bei Kappe auf Kritik: Er würde sich wünschen, dass der Neubau des Platzes vorgezogen wird. So spare man sich die Investition von mindestens 60.000 Euro am alten Standort.

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