30. Juli 2022
Farmsen-Berne

Super-Saison in den Freibädern

Betreiber zufrieden. Gute Vorbereitung zahlt sich aus

Super-Hitze sorgt für viel Betrieb im Strandbad Farmsen  Foto: tel

FARMSEN-BERNE Hartmut Ebert strahlte mit der Sonne um die Wette: Die Rekordhitze spülte in der vergangenen Woche allein an einem Öffnungstag mehr als 2500 Badegäste ins Strandbad Farmsen.

Die neue Uhr dokumentierte am Dienstagnachmittag 37 Grad Luft- und 24 Grad Wassertemperatur. Ein ruhiges Fleckchen gab‘s auf der Anlage ausnahmsweise nicht mehr. Um 15 Uhr war der Parkplatz rappelvoll, und vor der Rutsche bildete sich eine lange Schlange. Bereits am Tag zuvor hatten 2100 Besucher Eintritt gezahlt. „Die Menschen lechzen nach Wasser“, so Ebert. Neben der neuen Digitalanzeige wurde auch eine weitere Neuheit super angenommen: Sich gegenseitig von der blauen Badeinsel schubsen, war der Mega-Spaß.

Obwohl die Sommerhitze reihenweise Rekorde brach, wird der Über-Rekord des Strandbades Farmsen mit 57.500 Badegästen aus dem Jahr 1994 wohl für immer in Stein gemeißelt bleiben. Für die Macher der Einrichtung um den Vereinsvorsitzenden Jens Schebitz ist die Saison im positiven Sinne gelaufen. Um nicht im Minus zu landen, braucht die Anlage mindesten 20.000 Saison-Besucher.

Bis Mitte Juli haben schon 18.000 Gäste den Weg zum Neusurenland gefunden. „Schuld“ daran war nicht allein das super Sommerwetter. Während andere Bäder wegen fehlender Rettungsschwimmer die Öffnungszeiten einschränken oder sogar schließen mussten, leistete das Farmsen-Team an mehreren Tagen sogar Überstunden mit verlängerten Öffnungszeiten – denn, so erklärt der Badleiter: „Wir haben früh im Jahr mit den Vorbereitungen begonnen und einen Pool von Rettungsschwimmern aufgebaut“.

Das macht sich nun bezahlt. Und so kann das Farmsener Strandbad-Team ganz gelassen auf die weitere Saison blicken. Ein Besuch des Strandbads lohnt sich nicht nur bei Hitze voraussichtlich noch bis Mitte September.

Auch das Freibad Ostende (Tonndorfer Strand 37) war in den vergangenen Tagen bestens ausgelastet, wie Badleiterin Pia Rau berichtet: „Wir hatten viele Badegäste von Familien mit Kindern. Unfälle gab es zum Glück nicht und wir hoffen, dass es so bleibt.“ Die schöne naturnahe Anlage in Tonndorf ist montags bis freitags von 12 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

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