20. Mai 2020
Ausgabe Farmsen-Berne

Das Zelt kam zum richtigen Zeitpunkt

Corona zwingt den FaTi vor die Tür

Jetzt noch besser: FaTi- Freunde und -betreiber (v. l.) Katja Krupke, Jürgen Wippermann, Hans-Otto Schurwanz (Sozialwerk), Brigitte Friedrich (Leitung) und Stadtteilpolizist Gert Markmann Foto. tel

FARMSEN  Eine Rampe für Rollstuhlfahrer und ein Pavillon-Zelt für die Freiluftausgabe – neu beim Farmsener Tisch. Aber das Wichtigste: Die von ehrenamtlichen Helfern betriebene Einrichtung, die am 5. März ihren Shutdown hatte, gibt jetzt wieder regelmäßig mittwochs ab 12 Uhr im ehemaligen Schnäppchenmarkt neben dem Einkaufstreff Farmsen Lebensmittel an Bedürftige aus.

Zwischenzeitlich mussten sich die Helfer überwiegend im gesetzten Alter wegen der Ansteckungsgefahr zurückhalten. Außerdem fehlte es zeitweilig am Lebensmittel-Nachschub. „Jetzt sind wir noch besser ausgestattet“, erklärte Pastor Jürgen Wippermann vom Träger, der Evangelischen Kirchengemeinde Farmsen.
Die solide Rampe aus Edelstahl, gestiftet von der Hildegard und Horst Röder Stiftung (Stiftungsgeschäftsführerin Katja Krupke: „Wir unterstützen den Farmsener Tisch bereits seit vier Jahren“), macht den FaTi jetzt nicht nur barrierefrei, sondern hilft auch bei Schwertransporten mit der Sackkarre. Und das zusammenklappbare Zelt, finanziert vom Sozialwerk des Bürgervereins und dem Wirtschaftsstammtisch Farmsen, ist derzeit besonders wichtig: Wegen der Abstandsregeln werden die Lebensmittel, von den Helfern in Tüten vorgepackt und im Freien ausgegeben. Trotz des schicken Zelts hoffen die FaTi-Aktiven auf ein baldiges Ende der Corona-Beschränkungen.

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