5. August 2022
Rotherbaum

Social Student Award erstmals vergeben

Soziales Engagement wurde geehrt

Acht der elf Preisträger*innen mit Senatorin Melanie Leonhard und Jürgen Allemeyer, dem Geschäftsführer des Studierendenwerks Foto: Hanke

ROTHERBAUM   Zum ersten Mal hat das Studierendenwerk Hamburg kürzlich den Social Student Award für soziales Engagement von Studierenden auf ehrenamtlicher Basis vergeben.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Studierendenwerkes. Melanie Leonhard, Senatorin für Soziales und Gesundheit, und Jürgen Allemeyer, der Geschäftsführer des Studierendenwerkes, zeichneten in einer Feierstunde im Cafe CampusBlick die Preisträger*innen aus, die unter elf Bewerbungen mit 28 Studierenden die ersten drei Plätze belegt hatten. Eine sechsköpfige Jury hatte sie ausgewählt. Den ersten Platz mit 1.000 Euro Preisgeld belegte das Team um Medizinstudentin Isabel Josam mit Sarah Grothe, Dominik Löfflers, Anna-Sophie Wilke, Linus Puttfarcken, Carolin Valeria und Janna Claussen, das sich am Universitätsklinikum Eppendorf in der Lokalgruppe „Medizin & Menschenrechte HH“ der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V mit Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops für eine gerechte Medizinversorgung engagiert. Unter anderem hat die Gruppe Projekte zur Versorgung von Menschen auf der Flucht, zur Gesundheit von Transpersonen und Einsamkeit im Studium initiiert.

Auf Platz zwei (750 Euro) landete Lizanne Kraft, Studierende der HafenCity Universität, die sich in dem Verein HerzCaspar e.V. bemüht, den Krankenhausalltag von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen fröhlicher und lebensbejahender zu gestalten. Die Idee zu diesem Verein hatte der 15-jährige, früh verstorbene Schüler Friedrich-Caspar von Schiller. Dritte (500 Euro Preisgeld) wurden Serafima Kalachenkova, Elizaveta Ostapenko und Anna Bochkova, Studierende der Hochschule für bildende Künste, die mit ihrer Aktion artworkshop.hh Kunstworkshops in russischer Sprache für Kinder und Jugendliche anbieten, die aus der Ukraine nach Hamburg geflüchtet sind. Melanie Leonhard freute sich über den neuen Preis vor allem, weil ehrenamtliche Arbeit selten gewürdigt würde.

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