30. Januar 2021
Ausgabe Eppendorf

Rennstrecke nervt die Anwohner

Gefahren auf der Geffckenstraße

„Rennstrecke“ Geffckenstraße: In der Wohn- und Durchgangs- straße wird‘s immer gefährlicher
Foto: Hanke

EPPENDORF. Die Geffckenstraße entwickelt sich zu „einer regelrechten Rennstrecke“, beklagen Anwohner der Wohn- und Durchgangsstraße. Sie ist eine schnurgerade Verbindung zwischen Eppendorf (Kellinghusenstraße) und Harvestehude (Heilwigstraße) und bleibt durch die Verkehrsberuhigung der Looge-straße und die geplante Tempo-30-Strecke eines Teils der Heilwigstraße womöglich die einzige Tempo-50-Straße im Kellinghusen-Quartier zwischen Kellinghusenstraße, Isebekkanal, Alster und Ludolfstraße.

Familien mit kleinen Kindern sind in den letzten zehn Jahren „zunehmend“ in die Geffckenstraße gezogen, die die „Rennstrecke“ überqueren müssen, um Schule und Sportplatz zu erreichen, berichten die Anwohner. Einen gesicherten Fußgängerübergang gibt es hier nicht. Grüne und SPD haben die Sorgen aus der Geffckenstraße aufgenommen und beantragten im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung dieses Quartiers.

Die Geffckenstraße soll ebenfalls Tempo-30-Zone werden wie auch die Heilwigstraße von der Heilwigbrücke über den Isebekkanal bis zur Kellinghusenstraße. Außerdem wünschen sich Grüne und SPD die Umgestaltung der Goernestraße zwischen Kellinghusenstraße und Goernebrücke in eine Fahrradstraße mit Vorfahrt vor dem Gaedechensweg und der Heilwigstraße. Durch diesen Abschnitt der Goernestraße verläuft die Veloroute 13, die hier noch nicht berücksichtigt wurde. Der Antrag wurde mit den Stimmen von Grünen, SPD und Linken angenommen. CDU und FDP votierten dagegen. Die Fachbehörde muss dem Beschluss noch zustimmen.

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