24. September 2021
Gross Borstel

Endspurt im Tarpenbeker Ufer

Letztes Baufeld wurde verkauft

An der Quartierseinfahrt zum Tarpenbeker Ufer wird bis Jahresende das letzte Gebäude auf Baufeld 1 fertiggestellt Visualisierung: Dreidesign

GROSS BORSTEL Wenige Monate vor der Fertigstellung des Tarpenbeker Ufers verkaufte die Firma Otto Wulff kürzlich das letzte Gebäude im neuen Wohnquartier: Die norddeutsche Adlerhorst Baugenossenschaft eG übernahm das Baufeld 1 an der Quartierszufahrt.
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Das fünfgeschossige Gebäude mit begrüntem Flachdach und eigenem Blockheizkraftwerk hat 62 schlüsselfertige Mietwohnungen zu bieten. Davon sind 59 öffentlich geförderte, drei weitere frei finanzierte Mietwohnungen. Jede der Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen hat eine Loggia, im Erd- und Staffelgeschoss wird sie zudem mit einer vorgelagerten Terrasse erweitert. Eine Tiefgarage bietet 116 Fahrrad-Stellplätze und 37 PKW-Parkplätze, davon können acht mit einer E-Auto-Ladestation ausgestattet werden.
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„Unser Ziel war es immer, für die zahlreichen Miet-wohnungen am Tarpenbeker Ufer regionale Wohnungsbaugenossenschaften zu gewinnen. Mit dem Verkauf des letzten Baufeldes können wir nun sagen: Das Quartier bleibt auch nach Fertigstellung komplett in den Händen norddeutscher Partner“, betont Stefan Wulff, geschäftsführender Gesellschafter von Otto Wulff. Auch Hendrik Pieper vom Vorstand der Adlerhorst-Genossenschaft freut sich: „Jetzt können wir unseren Mitgliedern auch in Hamburg bezahlbaren Wohnraum anbieten.“ Eigentümer der Mietwohnungen im Tarpenbeker Ufer sind neben Adlerhorst auch die Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eG (Baufeld 2), die Firma Otto Wulff (Baufeld 5), die Hanseatische Baugenossenschaft Hamburg eG (Baufeld 6) sowie die Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG (Baufelder 9 und 10). Mit der Fertigstellung von Baufeld 1 im Dezember endet die Bauzeit des Quartiers Tarpenbeker Ufer nach rund sechs Jahren.

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