6. März 2021
Ausgabe Eppendorf

Fairness-Zonen an der Isebek

Pfeile weisen nun den Weg

Richteten die erste Fairness Zone vor dem U-Bahnhof Hoheluftbrücke ein: Bezirksamtsleiter Kay Gätgens, Silke Edelhoff (GreenSAM) und Projektleiter Christian Trzebiatowski (v.l.)
Foto: Hanke

HARVESTEHUDE/HOHELUFT. Großes Durcheinander vor dem U-Bahnhof Hoheluftbrücke: U-Bahnfahrgäste  eilen schnellen Schrittes zur Ampel zu, um ihren Bus zu erreichen. Andere kommen ihnen entgegen, um die nächste U-Bahn zu schaffen. Dazwischen fahren Radler auf dem Radweg.

Das soll an fünf Kreuzungen des Isebek-Grünzugs, an denen sich Fußgänger und Radfahrer häufig in die Quere kommen, anders werden. Als ersten Schritt hat das Bezirksamt Eimsbüttel in Zusammenarbeit mit der Europa-Initiative GreenSAM, die grüne  Mobilitätslösungen für die Generation 60+ erarbeitet, jetzt Fairness Zonen an diesen Kreuzungen eingerichtet.

Die erste in gelben Markierungen gekennzeichnete Fairness Zone auf dem Platz vor dem U-Bahnhof Hoheluftbrücke, gab Bezirksamtsleiter Kay Gätgens kürzlich frei. „Wir möchten hier und am Isebek-Grünzug einmal neue Formen der Verkehrsführung testen – nicht am Reißbrett, sondern ganz praktischen Alltag. Wir wollen unbefangen schauen, ob und wie die unterschiedlichen Maßnahmen angenommen werden“,  sagte Gätgens. Als zweiter Schritt wurden gelbe Pfeile neben den Fairness Zonen-Markierungen aufgetragen, um den Passanten den Weg durch das Durcheinander vor dem U-Bahnhof zu weisen. Stufe drei beinhaltet das Aufstellen von Schutzgittern entlang der empfohlenen Wege. Der Wink mit dem Zaunpfahl: hier geht’s lang, um sicher über den Platz zu kommen. Man darf gespannt sein, wie die Fairness Zonen angenommen werden. Das Pilotprojekt endet am 9. März.

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