1. Oktober 2021
Eppendorf

Infektionsforschung vorantreiben

Grundstein für neue Forschungszentren am UKE gelegt

So werden die beiden Forschungsgebäude nach Fertigstellung 2023 aussehen

EPPENDORF   Und wieder wird ein neues Gebäude auf dem Gelände des Universitätsklinikums Eppendorf gebaut. Kürzlich wurde der Grundstein für zwei innovative Forschungszentren im Beisein von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und des Ärztlichen Direktors des UKE, Professor Burkhard Göke, direkt neben dem Campus Lehre und Forschung I gelegt.
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Hier entstehen der Campus Forschung II und das Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI). Dort wird ab 2023 grundlagenwissenschaftliche und klinisch orientierte Immunitäts-, Infektions- und Entzündungsforschung betrieben. Hochaktuell in diesen Zeiten. Auch Corona-Forschung wird ein großes Thema sein.
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„Wir kommen voran“, freute sich Burkhard Göke. Immerhin war diese Grundsteinlegung schon die dritte der Phase eins des UKE-Zukunftsplans 2050 in den letzten Monaten. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank glaubt daher schon „gefühlt jede Woche einmal im UKE zu sein“, und jubelte: „Dem UKE steht eine fantastische Zukunft bevor.“ „Alles, was Infektionen im Körper auslöst“, so Professor Martin Aepfelbacher, der die inhaltliche Ausgestaltung der neuen Forschungszentren mit plant, werde dort Thema sein. Das sechsstöckige Gebäude wird eine Bruttogeschossfläche von 18.000 Quadratmetern zur Verfügung haben. Rund 480 Labor- und Büroarbeitsplätze für 20 Arbeitsgruppen werden im Campus Forschung II eingerichtet und etwa 200 Plätze für 13 wissenschaftliche Gruppen im HCTI. Der Bau der beiden Forschungszentren wird voraussichtlich 91 Millionen Euro kosten. Für das HCTI zahlt der Bund rund 22,7 Millionen Euro. Die weitere Finanzierung erfolgt über das Mieter-Vermieter-Modell.

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