29. April 2020
Eppendorf

Doppel-Bebauungsplan liegt aus

Informationen zu Eppendorf 26/Alsterdorf 23 Auch online zu bekommen

Das Schwanenquartier soll planungsrechtlich abgesichert und erweitert werden Foto: Hanke

EPPENDORF Bis zum Mittwoch, 27. Mai, kann der neue Doppel-Bebauungsplan-Entwurf Eppendorf 26 /Alsterdorf 23 über das Areal rund um den Eppendorfer Mühlenteich zwischen Erikastraße und Salomon-Heine-Weg im Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Kümmelstraße 6 (Technisches Rathaus, Glaskasten im Erdgeschoss) eingesehen werden.

Das Bezirksamt empfiehlt angesichts der Corona-Krise eine Online-Beschäftigung mit dem Plan unter www.bauleitplanung.hamburg.de. Der Doppelplan beinhaltet eine planungsrechtliche Absicherung des Schwanenquartiers sowie dessen Erweiterung und den Bau einer Evakuierungshalle für die Wassertiere. Auch das Gelände des benachbarten Winterhude-Eppendorfer Turnvereins (WET) muss planungsrechtlich abgesichert werden, denn für das gesamte Gelände rund um den Eppendorfer Mühlenteich gilt immer noch der Bebauungsplan Eppendorf 10 aus dem Jahre 1966, in dem das heutige Areal von Schwanenquartier und WET als Grünflächen gekennzeichnet sind und ein Schulspielplatz an der Erikastraße ausgewiesen wird. Diesen Platz gibt es noch. Anwohner kämpfen für seinen Erhalt als öffentlichen Bolzplatz (das Wochenblatt berichtete). Der WET möchte dort zwei weitere Tennisplätze bauen. Die Zusicherung des Bezirksamtes hat der Verein bereits, obwohl der gültige Bebauungsplan dieses Vorhaben nicht zulässt. Das ist ein entscheidender Grund für den Bebauungsplanentwurf, der die Anlage eines neuen Bolzplatzes im nördlichen, zu Alsterdorf gehörigen Gelände des Planungsgebietes vorsieht. Anwohner haben bereits signalisiert, dass sie mit der Aufgabe des alten Bolzplatzes zugunsten von zwei Tennisplätzen unverändert nicht zufrieden sind.

Der B-Planentwurf sieht ebenfalls vor, die Parkplatzsituation im Salomon-Heine-Weg neu zu regeln.

 

Der B-Planentwurf Eppendorf 26 / Alsterdorf 23 kann bis 27. Mai eingesehen werden Grafik: wb/Kühn

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