21. Mai 2022
Steilshoop

Viel in Bewegung rund ums EKZ

Intensive Gespräche auf allen Ebenen zur Zukunft

Das EKZ Steilshoop sorgt weiter für Gesprächsstoff – hier von oben mit den Wohnblock-Querriegeln darüber Fotos: tel

STEILSHOOP Über den Stand der Verhandlungen mit den Eigentümern des Einkaufszentrums (EKZ) Steilshoop an der Gründgensstraße hat der Senat jetzt in einer Drucksache informiert. Danach haben im vergangenen halben Jahr mehrere Gesprächsrunden stattgefunden – und zwar im Januar, März sowie im Mai.

Beteiligt waren daran das Bezirksamt Wandsbek, teilweise gemeinsam mit dem Immobilien-Service-Zentrum der Sprinkenhof GmbH (ISZ), und die neue Geschäftsführung der Immobilie.

Rückzug aus dem Projekt

Im Januar hatte es einen Ortstermin mit den Eigentümern, dem Oberbaudirektor und Vertretern des Bezirksamtes gegeben. Dabei stellten die Eigentümer ihre Pläne für den Bereich des Einkaufzentrums, der dazu gehörigen Wohnungen sowie des benachbarten Ärztehauses vor. Bei weiteren Gesprächsterminen ging es um „mietvertragliche Themen“ und die anstehende Sanierung des Ärztehauses, in dem ja auch das Bezirksamt Mieter ist. Der Hamburger Oberbaudirektor ist in den Prozess involviert.

Nach Informationen des Wochenblatts hat sich Kathrine Heiberg, CEO der reteam group (Kopenhagen), inzwischen aus dem Steilshoop-Projekt zurückgezogen. Es habe aber in diesem Zusammenhang kein erneuter Eigentümerwechsel der Immobilie stattgefunden, so der Senat. In der Drucksache heißt es: „Nach Prüfung der aktuellen Eigentumsverhältnisse durch den Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen kann ein weiterer Eigentümerwechsel seit September 2021 ausgeschlossen werden“.

Bauliche Erweiterung „grundsätzlich möglich“

Die EKZ-Eigentümer wünschen sich eine bauliche Erweiterung. Diese sei „grundsätzlich möglich“, so der Senat. Vor einer Realisierung der Erweiterungspläne müssten allerdings ein Wettbewerbsverfahren sowie möglicherweise ein Bebauungsplanverfahren stehen. Dabei wären unter anderem die „Positionierung der Erweiterungsbaukörper“ sowie die Erschließung und Freiflächengestaltung zu untersuchen. Der gesamte Prozess findet im Rahmen des neuen Rise-Fördergebietes (Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung) „Steilshoop Zentrum“ statt. Das bedeutet, dass auch öffentliche Zuschüsse fließen können.

Dänin Kathrine Heiberg (57) ist nicht mehr in Steilshoop

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