5. Juni 2021
Steilshoop

Mit Tronc-Mitteln Gutes tun

Bürgerschaft unterstützt Jugend- und Sportprojekte

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Regina Jäck und Lars Pochnicht im Gespräch mit Simone Bock (Mitte) Foto: tel

BRAMFELD/STEILSHOOP „Erst in der Pandemie haben wir erkannt, wie wichtig ein abwechslungsreiches Außengelände ist.“ Deshalb freut sich Simone Bock, Leiterin vom Haus der Jugend Steilshoop, auch über die 5000 Euro, die die bezirkliche Einrichtung von der Hamburgischen Bürgerschaft aus Tronc-Mitteln zugesprochen bekommen hat.

Die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Regina Jäck und Lars Pochnicht überbrachten ihr die frohe Botschaft. Die Tronc-Mittel speisen sich aus Trinkgeld-Abgaben der Spielbanken. „Diese Gelder sind für gemeinnützige Zwecke bestimmt und für besondere Anschaffungen gedacht, die ohne die Abgabe erst viel später oder nie realisiert werden könnten“, erklärt Jäck.

In diesem Jahr werden aus den Stadtteilen Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne die Fördervereine der Freiwilligen Feuerwehren Bramfeld (5000 Euro) und Berne (1785 Euro) für besondere Jugend-Projekt und die Vereinigung Integration & Assistenz (1700 Euro) für neue Möbel bedacht. Begeistert ist auch Jens Schebitz vom Trägerverein Strandbad Farmsen: Mit den Tronc-Mitteln (11.500 Euro) kann er endlich den großen Wunsch vieler Strandbad-Besucher nach einer Badeinsel erfüllen: „Diese Badeinsel, etwa sechs mal acht Meter groß, wird die Attraktivität unseres Strandbades weiter erhöhen. Ob die Insel aber noch in dieser Saison kommt, kann ich jetzt noch nicht sagen.“ Auch Simone Bock vom Haus der Jugend an der Gründgensstraße freut sich über die bewilligten Mittel: „Die Pandemie hat viele Jugendliche quasi eingesperrt. Jetzt wird es Zeit, wieder in Bewegung zu kommen“, meint sie und fährt fort: „Platz haben wir draußen genug.

Und wenn uns wieder eine Pandemie vor die Tür zwingt, haben wir gleich zwei neue wetterfeste Tischtennisplatten.“ Beide Geräte eigenen sich übrigens von der Bauart her hervorragend für das Spielen in ganzen Gruppen. Und, so Bock: „Die Platten werden frei zugänglich sein und stehen somit allen Steilshoopern zur Verfügung.“ Leider muss der Stadtteil voraussichtlich noch bis zum Herbst auf den neuen Spielspaß warten. Der obligatorische Antrag ist zwar gestellt. Aber mit dem Zuwendungsbescheid dauere es noch etwas, meinte Jäck.

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