13. Mai 2020
Bramfeld

Vom Gedicht bis zum Rap-Text

[Gem]einsam Neuer Schreibwettwerb für Jugendliche gestartet

Das Logo für den neuen Schreibwettbewerb des Brakula Grafik: wb

BRAMFELD Nach ein paar coronabedingten Anpassungen kann der Brakula den dritten workshopbegleiteten Jugendschreibwettbewerb ausschreiben – dieses Mal unter dem Motto „[gem]einsam“. Am Ende steht eine Preisverleihung und Publikation der 30 besten Beiträge.

„Als wir den Schreibwettbewerb geplant haben, war Covid-19 in Hamburg kein Thema. Mit dem Motto
„[Gem]einsam“ wollten wir einen Impuls setzen, übers Miteinander, Freundschaft und Solidarität nachzudenken, genauso über Einsamkeit, die für die Social-Media-Generation eine ganz andere Bedeutung hat als für alle Generationen von den Boomern bis zur Generation Golf. In Anbetracht der Corona-Epidemie lässt sich nun sagen: Das Thema ist aktueller und wichtiger denn je“, sagt Konstantin Ulmer vom Brakula.

Der Wettbewerb soll Mut machen, dass Nachwuchsautoren ihre Sicht auf die Welt beschreiben und mit Sprache experimentieren. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Jugendsprache oft als falsch, hässlich und verroht. Das sieht man im Brakula anders: Gerade in Bezug auf Bildsprache und Wortneuschöpfungen nutzten Jugendliche Sprache oft originell und künstlerisch. „Sie verschieben Grenzen. Und überschreiten sie“, sagt Ulmer.
Der Brakula bietet im Rahmen von „[Gem]einsam“ Workshops an, die, je nach Entwicklung der Corona-Lage, digital stattfinden können. Workshopleiter sind die Slam-Poeten Marco Damghani und Fabian Navarro, die mit den Teinehmern einen Praxisversuch im literarischen Schreiben wagen. Die Workshops finden in Kooperation mit dem Gymnasium Rahlstedt, der Stadtteilschule Bramfeld und dem Gymnasium Osterbek statt.

Die Verfasser der Texte müssen in Hamburg wohnen und den Altersklassen U18 (Jahrgang 2001–2004) oder U14 (2005 und jünger) zuzurechnen sein. Das Genre spielt keine Rolle: Von der Kurzgeschichte oder Mini-Drama, vom Gedicht bis zum Rap-Text ist alles willkommen. Die Arbeiten werden am Besten als Textdatei im Mail-Anhang (an konstantin.ulmer@brakula.de) eingereicht, aber auch Handgeschriebenes und Ausgedrucktes wird akzeptiert. Einsendeschluss ist der 4. Oktober.

Weitere Infos unter www.brakula.de

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