20. Mai 2020
Bramfeld

SPD meldet den „Durchbruch“

Politposse um die Dorfplatzpassage dauert an

Schleppen statt rollen – noch immer Alltag an der „Passage“ zwischen Dorfplatz und Marktplatz Foto: tel

BRAMFELD Es gibt weiterhin Verwirrung um den Fußweg vor der Bramfelder Dorfplatzpassage. Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Lars Pochnicht meldet jetzt den „Durchbruch beim Durchgang“ und beruft sich dabei auf Informationen aus dem Bezirksamt Wandsbek.

Pochnicht berichtet, dass am 6. März die Beurkundung des Kaufvertrages der Stadt mit der Firma Kaufland erfolgt sei. Mit dem anderen betroffenen Immobilieneigentümer würden dagegen noch weitere Gespräche geführt werden müssen. Pochnicht: „Nach Einschätzung des Bezirksamtes ist man auf gutem Wege. Die weitere Beurkundung wird in den kommenden Wochen angestrebt. Das Bezirksamt strebt den Ausbau bis Ende des ersten Quartals 2021 an.“ Der vermeldete „Durchbruch“ bezieht sich also nur auf eine der beiden benötigten Flächen, die die Stadt ankaufen will, um endlich die den Bürgern versprochene barrierefreie Fußgängerpassage zwischen dem Bramfelder Dorfplatz und dem Marktplatz bauen zu können.

Genau das steht auch in der Antwort des Senats auf die jüngste Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Sandro Kappe. Der ist alles andere als zufrieden: „Bereits 2016 wurden die Pläne für einen barrierefreien Durchgang bekannt gegeben, Anfang 2019 war der Bau versprochen. Bis jetzt konnte nur eines der benötigten Grundstücke von der Stadt erworben werden. Dabei war die Baugenehmigung für die Dorfplatzpassage an die Herrichtung des Durchwegs geknüpft. Die zuständigen Behörden haben auf ganzer Linie versagt.“

 

Schleppen statt rollen – noch immer Alltag an der „Passage“ zwischen Dorfplatz und Marktplatz
Foto: tel

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