1. Oktober 2022
Bramfeld

Eröffnungsfeier im „Försterhaus“

Für das Außengelände werden Ideen gesucht

Bonbon-Fenster des „Försterhauses“: Gudrun Wohlrab, Leiterin des Stadteilarchivs, hat so manch historisches Foto durchs Fenster gereicht bekommen und bedankt sich mit Himbeer-Bonbons Foto: tel

BRAMFELD Mit einer großen Feier für Jung und Alt wurde am vergangenen Sonntag das „Försterhaus“ in Bramfeld eröffnet. Es bildet nun zusammen mit dem benachbarten Brakula die neue „Kulturinsel“ an der Bramfelder Chaussee.

Zur Eröffnung gab es ein buntes, vor allem lokal geprägtes Bühnenprogramm unter anderem mit dem Bramfelder FF-Musikkorps, einem Stadtteilchor, einer Darbietung des Gymnasiums Osterbek und Jungstar Lisa-Marie Ramm. Auch mit von der Partie: Finanzsenator Andreas Dressel, der nicht unmaßgeblich dazu beigetragen hat, in Berlin, Hamburg und im Bezirk Wandsbek rund 1,2 Millionen Euro zur Sanierung des um 1880 entstandenen Hofgebäudes einzusammeln.

Er bezeichnete das denkmalgeschützte Haus als „Juwel“ für die Stadtteilkultur und forderte die Bramfelder auf, die Einrichtungen auch im Alltag intensiv zu nutzen. Zuvor hatte sich bereits die Vorsitzende des Vereins „Kulturinsel Bramfeld“, Ulrike Bahnsen, für das Durchhaltevermögen zahlreicher Unterstützer der Kulturinsel-Idee bedankt.

Nahezu 20 Jahre lang war mit und um die Idee und ihre Verwirklichung gekämpft worden. Mehrmals war das Projekt praktisch mausetot. Dass die Idee schließlich doch noch realisiert werden konnte, habe man laut Bahnsen einer Wendung in der Politik der Wandsbeker SPD und dem Engagement Dressels zu verdanken. Auf den neu hinzu gekommenen rund 90 Quadratmetern Nutzfläche sind das Stadtteilarchiv Bramfeld, die gemeinnützige Tumaini gGmbH (Eingliederungshilfe für ausländische Familien) und das Startup-Unternehmen „makeITsocial“ untergebracht, das sich mit Software im sozialen Bereich befasst.

Organisatorisch wird das „Försterhaus“ von der professionellen Mannschaft des Brakula mit betreut. Als nächste Aufgabe in Sachen Kulturinsel sehen Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und Ulrike Bahnsen die Gestaltung des großzügigen, rund 3000 Quadratmeter großen Außengeländes. Hier seien Ideen aus der Bramfelder Bürgerschaft erwünscht.

Brachten Schwung in die Feier: das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld Foto: tel

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