30. Januar 2021
Bramfeld

Dorfplatzpassage beurkundet

Verbindungsweg wird im Sommer ausgebaut

Finanzsenator Andreas Dressel, die Bürgerschaftsabgeordneten Regina Jäck, Lars Pochnicht (beide SPD) und Dennis Paustian (Grüne, v. l.), Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (2. v. r.) Foto: tel

Finanzsenator Andreas Dressel, die Bürgerschaftsabgeordneten Regina Jäck, Lars Pochnicht (beide SPD) und Dennis Paustian (Grüne, v. l.), Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (2. v. r.) Foto: tel

BRAMFELD Zum Showdown trafen sich am Mittwoch voriger Woche Finanzsenator Andreas Dressel, Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff sowie die Bramfelder Bürgerschaftsabgeordneten Regina Jäck, Lars Pochnicht (beide SPD) und Dennis Paustian (Grüne) an der Dorfplatzpassage.

Anlass war die notarielle Beurkundung der Verträge, die der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) im Auftrag der Hansestadt mit den beteiligten Akteuren Kaufland, Marktplatz Galerie, Bezirksamt Wandsbek und dem Passage-Investor 3. Grundstücksgesellschaft Bramfeld Quartier mbH geschlossen hat. Der mehr als dreijährigen Geschichte um den rund 100 Meter langen Verbindungsweg von Bramfelder Dorfplatz und Marktplatz, haftete bereits das Etikett eines Schildbürgerstreichs an.

Ursprünglich wollte der Bauherr der Dorfpassagen-Häuser den Verbindungsweg selbst realisieren, kam aber mit den Grundstückseigentümern des benötigten Geländes nicht auf einen Nenner. Im Sommer 2018 übernahm dann die LIG im Auftrag der Stadt die Verhandlungen mit Kaufland und Marktplatz Galerie.

In der jüngsten Presseerklärung des Senats ist von „konstruktiven und intensiven Verhandlungen“ die Rede, die nun endlich zum Ergebnis führten. Finanzsenator Andreas Dressel: „Endlich kann die Verbindung zwischen dem Bramfelder Dorfplatz und der Herthastraße realisiert werden. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren hier zukünftig vom barrierefreien Durchgang. Die Wege im Herzstück Bramfelds werden dadurch kürzer.“

Und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, in dessen Verantwortungsbereich das Passage-Grundstück nun übergegangen ist, erklärte, vor dem entsprechenden Umbau müssten die Leitungsträger noch die erforderlichen vorbereitenden Arbeiten durchführen. Erst danach – voraussichtlich im Sommer dieses Jahres – könne man mit dem Wegebau beginnen.

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