16. Juli 2022
Bramfeld

Beim Grün gab es auch Selbstkritik

Sommertour der SPD in Wahlkreis 12

Der TuS-Vorsitzende Benjamin Schulz (l.) zeigt Dirk Kienscherf die alte Sporthalle auf dem künftigen KuBiZ-Gelände Fotos: tel

BRAMFELD Während andere in den Urlaub fahren, mischt sich die Politik unters Wählervolk. Und so war der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Dirk Kienscherf, dieser Tage zusammen mit den Wahlkreisabgeordneten Regina Jäck, Lars Pochnicht und Mitradlern im Wahlkreis 12 (Bramfeld, Farmsen-Berne) unterwegs.

Dabei wurden am vergangenen Sonntag auch einige „Hot Spots“ des Bezirks abgeklappert, so beispielsweise das Bramfelder Zentrum, wo demnächst die Arbeiten für die neue U-Bahnlinie 5 starten. Anschließend ging es nach Farmsen, wo man fast beim Wachsen der neuen mgf-Genossenschaftswohnungen Am Luisenhof zuschauen kann, und der Neubau des Fußballplatzes beim SC Condor am Berner Heerweg in vollem Gange ist. Letzte Station war das Vereinsgelände des TuS Berne an der Berner Allee.

Dort empfing der Vereinsvorsitzende Benjamin Schulz die Gäste und berichtete von den Sportflächen-Neubauten in direkter Nachbarschaft zum geplanten Kulturzentrum („KuBiZ“) an der Lienaustraße. Kienscherf: „Dank Lars Pochnicht kennt inzwischen ganz Hamburg die Lienaustraße.“
Die mehr als 30 Gäste waren denn auch vor allem wegen aktueller politischer Themen mit geradelt. „Ich wollte erfahren, wie es mit dem Umbau des Berner Heerwegs weitergeht. Jetzt weiß ich zumindest, dass die Grünen an den Plänen schuld sind“, fasste Olaf Rohwedder aus Berne die Tour für sich zusammen.

Kienscherf zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Sportvereine als soziale Bindeglieder in den Stadtteilen, aber auch vom vielen Grün im Bezirk, dessen Erhalt die Menschen vor Ort hartnäckig verteidigen: „Jeder gefällte Baum braucht Ersatzpflanzungen. Da waren wir wohl bislang nicht genügend hinterher“, so die Erkenntnis des Sozialdemokraten.
Die Vorarbeiten zum Berner Großprojekt mit Sportflächen, Wohnungsbau und Stadtteilzentrum gehen offensichtlich beim TuS Berne am besten voran, während beim KuBiZ (Kultur- und Bildungszentrum Berne), von dem kein Vertreter an der Radtour teilnahm, immer noch zäh um den Erbpachtvertrag gerungen wird.

Für alle fleißigen Radler/-innen gab‘s am Ende zur Stärkung knackige Thüringer Bratwurst.

SPD-Sommerradeln in Berne mit (v. l.) Benjamin Schulz, Lars Pochnicht, Dirk Kienscherf, Regina Jäck (5. v. l.) und Gästen Foto: tel

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