26. November 2022
Billstedt

Eine Schranke soll’s nun richten

Verkehrsberuhigung am Hasenbanckweg in greifbarer Nähe

Verkehr

Die Kreuzung Hasenbanckweg/Fuchsbergredder soll mit einer abschließbaren Schranke blockiert werden Foto: Timm

BILLSTEDT Im Online-Informationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte finden sich unter dem Stichwort Hasenbanckweg zehn Verweise und viele Termine. Aber vielleicht steht das Thema demnächst seltener auf der Tagesordnung.

Der älteste Eintrag stammt von 2016. Das Problem ist einfach: Der dafür nicht geeignete Hasenbanckweg, eine schmale, idyllische Wohnstraße unweit des Schiffbeker Wegs, wird von Autofahrern als Abkürzung genutzt, um schneller von und nach Haferblöcken zu kommen. Immer wieder fand das Thema auch den Weg ins Hamburger Wochenblatt.

Ideen gab es viele: Eine „unechte“ Einbahnstraße, versetzt installierte Pflanzkübel, um das Tempo in der Straße zu drosseln. Doch getan hat sich nicht wirklich etwas. Und Ruhe kehrt offensichtlich hier nur ein, wenn der Berufsverkehr sich gelegt hat.

Jetzt gab es einen neuen Anlauf im Regionalausschuss und der Bezirksversammlung. Dabei wurde aus den Pflanzkübeln die Idee, eine Schranke zu installieren, die das Durchfahren verhindert. Man habe zugestimmt, zuständig sei nun das Bezirksamt, hieß es beim Billstedter Polizeikommissariat. Bezirksamtssprecherin Sorina Weiland versicherte, der Beschluss werde so schnell wie möglich umgesetzt, es seien allerdings noch einige Ab-stimmungen notwendig.

Frank Ramlow (SPD) ergänzte auf Anfrage, im Regionalausschuss habe sich gezeigt, dass eine komplette Schließung des Hasenbanckwegs am Fuchsbergredder nicht möglich sei. Mit der jetzigen Lösung sind Ramlow zufolge auch die Anwohner einverstanden.

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