20. Februar 2021
Billstedt

Der letzte Kübel nervt die Anwohner

Salomon-Petri-Ring: Bezirk soll Poller entfernen

Poller

Der letzte verbliebene Poller im Salomon-Petri-Ring soll nun auch entfernt werden Foto: Grell

BILLSTEDT In vielen Seitenstraßen werden gern mal Kübel aus Beton zur Reduzierung der Geschwindigkeit des Durchgangsverkehrs aufgestellt und das häufig auch mit großem Erfolg. Leider bieten diese Poller, die dann teilweise auch mit Hilfe von Patenschaften bepflanzt werden, nicht immer einen schönen Anblick. Viele verrotten mit der Zeit, werden vernachlässigt in der Pflege und werden unansehnlich.

Vor über 30 Jahren wurde auch im Salomon-Petri-Ring, einer ausgewiesenen Spielstraße, geplant, durch Straßenhindernisse die Geschwindigkeit der durchfahrenden Autos zu drosseln. In diesem Fall hätten sich die Blumenkübel aber, laut der Anwohner, nicht bewährt, weil die Autos noch genug Platz behielten, um in gewohnter Geschwindigkeit durch zu fahren. Im Laufe der Jahre seien viele Poller dann auch zerbrochen und nach und nach entsorgt worden. Ein einziger Kübel, der auch schon viele Risse zeigt, ist aber immer noch übrig geblieben und stellt jetzt „ein Verkehrshindernis dar“, beschweren sich die Anwohner. Über Fahrzeuge, die mit überhöhter Geschwindigkeit in ihrer Straße unterwegs sind, könne hier auch niemand mehr klagen, „die Lage hat sich von allein beruhigt“. Die Anwohner des Salomon-Petri-Rings sind deshalb jetzt genervt von dem letzten Poller und fordern den Bezirk auf, nun auch diesen Kübel zu entfernen.

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