30. Januar 2021
Ausgabe Billstedt

Bewusstsein für das Thema schaffen

Neue Klimaschutzbeauftragte im Amt

Gesa Hastedt ist die neue Klimaschutzbeauftragte im Bezirk Mitte Foto: Bezirksamt

HAMBURG-MITTE Bereits 2030 soll die gesamte Verwaltung der Stadt klimaneutral arbeiten. 2050 möchte Hamburg insgesamt klimaneutral sein. Um diese Ziele erreichen zu können, muss sich in der Stadt und der Verwaltung einiges ändern. Allein in Hamburg-Mitte leben nicht nur mehr als 300.000 Menschen, es sind dort auch die meisten Unternehmen in ganz Hamburg angesiedelt und es liegt dort Norddeutschlands größtes Industriegebiet im Stadtteil Billbrook.

Für Hamburg-Mitte bedeutet das eine besondere Verantwortung. Deshalb gibt es ab März eine zentrale Ansprechpartnerin im Bezirksamt, die Hilfestellungen anbieten und Impulse setzen soll. Gesa Hastedt übernimmt diese Aufgabe.

Außer auf ein Klimaschutzkonzept setzt Hastedt auf gute Kommunikation und Motivation: „Wir alle müssen unser Verhalten, unseren Konsum und unsere Ansprüche überdenken. Es gleicht der Quadratur des Kreises Klimaschutzziele erreichen und gleichzeitig ohne Einschränkungen leben zu wollen“, betont sie: „Das bedeutet nicht, dass wir alles aufgeben müssen, jedoch sollte man sich im privaten und beruflichen Umfeld fragen, was man investieren und dadurch erreichen kann. Das fängt bei banalen Dingen, wie etwa Trinkwasserspendern mit Leitungswasser und Bewegungsmeldern für Licht an.“
Zu den Aufgaben der Klimaschutzbeauftragten gehört es, ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Dazu gehört auch Beratungsangebote zu vermitteln, über neue Techniken und Einsparpotenziale zu informieren sowie Menschen zusammenzubringen, um Synergieeffekte in der Stadt besser nutzen zu können.
„Wir werden uns auch mit unserer ganz persönlichen Einstellung auseinandersetzen müssen“, betont Gesa Hastedt.

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