10. September 2022
Ausgabe Barmbek

Was bleibt eigentlich nach unserem Ende?

Auferstehungskirche mit Ausstellung und Aktionen

Woran erinnern Sie sich, wenn Sie auf Ihr Leben zurückschauen? An den geliebten abgewetzten Teddy aus der Kinderzeit, an den duftenden Apfelkuchen der Oma? Der Blick zurück aufs eigene Leben ist sehr persönlich und individuellFoto: Diakonisches Werk

BARMBEK„Was bleibt?“ kann eine Frage sein, die wehmütig klingen kann, wenn sie mit einem Ende in Verbindung steht. Sie kann aber auch dazu einladen, sich fröhliche und stärkende Erinnerungen bewusst zu machen und sich gespannt und mit Freude tröstende und erfüllende Erlebnisse und Erfahrungen zu vergegenwärtigen.

In der Ausstellung „Was bleibt.“, die im September in der Auferstehungskirche am Tieloh zu sehen ist, geben Menschen ihre persönlichen Antworten und erzählen anhand von Erinnerungsstücken, was für sie bleibt. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 11. September, um 10 Uhr im Rahmen eines Gottesdienstes mit Pastorin Idalena Urbach statt, musikalisch begleitet von Cornelia Schünemann (Saxophon) und Andreas Gärtner (Orgel). Informationen und Anregungen zu den Themen „Abschiede gestalten, Trauerfeier und Beerdigung“ gibt es am Dienstag, 13. September, um 19 Uhr von Bestatterin Annette Link und Pastorin Urbach. Am Sonntag, 18. September, um 10 Uhr lautet das Motto des Gottesdienstes mit Pastorin Barbara Schöneberg-Bohl „Mit Erinnerung nach vorne schauen – was unser Leben reich macht“.

„Schätze des Lebens“

Bekannte Persönlichkeiten erzählen am Dienstag,
20. September, um 19 Uhr von den „Schätzen ihres Lebens“. Zu Gast sind Jutta Fugmann-Gutzeit vom Diakonischen Werk, Staatsrat Martin Bill, Reinhard Bill, ehemals Pastor an der Auferstehungskirche, und Buchhändler Ulrich Hoffmann. Es moderiert Lea Krause-Sollberg, Musik von Maike Ostermann. Am Donnerstag, 22. September, um
19 Uhr informiert Rechtsanwältin Angela Burmeister zu Vorsorgevollmacht, Testament und Patientenverfügung. Gottesdienst und Goldene Konfirmation werden gemeinsam am Sonntag,

25. September, um 10 Uhr mit Pastorin Urbach gefeiert, begleitet von Orgel und Trompete. Den Abschluss der Reihe bildet am selben Tag um 17 Uhr die Veranstaltung „… als flöge sie nach Haus“: Christel Roos, Idalena Urbach und Gabriele Wulff präsentieren Texte, Gesang und Klaviermusik. „Was bleibt.“ ist eine gemeinsame Aktion der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und der Diakonischen Werke.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Di–Do 10–14 Uhr, sonntags nach dem Gottesdienst bis 13 Uhr, Eintritt frei, Tieloh 22

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