5. März 2022
Hamburg-Nord

Selbstbestimmt durch den Alltag

Lotsinnen von QplusAlter geben Tipps und Hilfestellungen

Nach einem Tipp übt Uwe Pinck (r.) jetzt mit Uwe Möller den Umgang mit dem Tablet  Fotos: ESA

Hamburg-Nord Das Projekt QplusAlter der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) für Menschen ab 65 und ihre Angehörigen wird verlängert. Vier Lotsinnen können jetzt weiter Seniorinnen und Senioren kostenfrei und unbürokratisch beraten.

Wie wollen Sie künftig leben? Welche Unterstützung ist nötig, um weiter zu Hause zu wohnen? Diese Fragen klären die Lotsinnen mit ihren Klienten und entwickeln gute Lösungen für ihren Alltag. Vielleicht helfen schon Tipps, wie man sich den Alltag etwa mit Smartphone oder Tablet erleichtern kann. Auch langfristige Kontakte sind möglich: Dann kommen die Lotsinnen zum Hausbesuch. Sie stehen auch telefonisch oder online zur Verfügung. Zunächst wird geklärt, was den Senioren wichtig ist, wo es Probleme gibt, und welche Unterstützung weiterhelfen könnte. Ziel bei jedem Gespräch ist die Gestaltung eines gelingenden und möglichst selbstbestimmten Alltags zu Hause.

Julia-Christin Gaum war bereits als Lotsin tätig und übernimmt jetzt die Projektleitung. Alena Neven mit den drei neuen Kolleginnen Catharina Klein, Martina Pankow und Johanna Schöler sind als QplusAlter-Lotsinnen im Bezirk Hamburg-Nord unterwegs: Sie beraten Senioren und Angehörige. So finden sie gemeinsam die individuell passende Unterstützung.

Das ESA-Projekt wird für weitere drei Jahre gefördert und startet mit frischem Wind in die zweite Projektphase. Ermöglicht wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie und drei Hamburger Stiftungen. Ein QplusAlter-Fachforum im Oktober hatte gute Resonanz: Das Projekt überzeugte die Förderstiftungen und Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

Kontakt per Mail: lotsin-nen@qplusalter.net oder T 507 733 54

Alena Neven (v. l.), Martina Pankow, Catharina Klein und Johanna Schöler sind die QplusAlter-Lotsinnen Foto: ESA

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