18. Juni 2022
Barmbek

Viel mehr als schnödes Turnier

Kicken fürs Klima Berufliche Schule Uferstraße setzt besonderes Zeichen

1260 Euro kamen duch das Turnier für die Deutsche Umwelthilfe zusammen Foto: von Arps-Aubert

BARMBEK Wenn zwölf Fußball-Mannschaften in 14 Spielen gegeneinander antreten und nicht nur für den Sieg ihrer Klasse, sondern auch für den Klimaschutz alles geben, dann heißt das „Kicken fürs Klima“.

Beim Turnier an der Beruflichen Schule Uferstraße feuerten rund 200 Schüler ihre Klassenkameraden fürs Toreschießen an. Denn jedes geschossene Tor brachte das Team nicht nur seinem Sieg näher, es löste auch eine Spende in Höhe von 30 Euro aus, die der Deutschen Umwelthilfe zugutekommen sollte. Und so kam mit 42 Toren die stattliche Summe von 1260 Euro zusammen, die aus schulinternen privaten Spenden eingesammelt werden.

Organisiert wurde das Ganze von einer Klasse der Fachoberschule, die kurz vor Abschluss und ihrer Fachhochschulreife steht. Die Klasse hatte zuvor den schulinternen Wettbewerb „Uferstraße for Future“ gewonnen, für den sie die Idee einer sogenannten Greenweek hatte. Diese endete mit dem Fußballturnier und beinhaltete auch eine Tauschbörse, vegetarische Verkostung und den Bau von Vogelhäusern in der Holzwerkstatt.

Thomas von Arps-Aubert, Lehrer und Beauftragter für Umweltschutz und Nachhaltigkeit an der Schule, freut sich zum Abschluss der Woche aber nicht nur über den Erfolg für den Klimaschutz: „Bei solchen Gelegenheiten wird an der Schule Uferstraße auch in ganz besonderer Weise Inklusion gelebt.“ In der bunten Berufsschule am Eilbekkanal lernen junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in der Fachoberschule, in der Ausbildung im Bereich Hauswirtschaft sowie in der Ausbildungs- und die Berufsvorbereitung. „Hier haben das Miteinander und das Klima gewonnen“, würdigte bei der Siegerehrung einer der Teilnehmer aus der Fachoberschule das Turnier.

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