22. Juli 2021
Barmbek

Sanierung für sechs Millionen Euro

Bartholomäus-Therme bleibt ein Jahr geschlossen

Das warme Wasser der Therme wirkt sich gut auf die Gesundheit aus Foto: Grell

BARMBEK Die Bartholo-mäus-Therme ist vorrübergehend geschlossen – und das voraussichtlich für mindestens ein Jahr. Grund dafür ist die Sanierung der Becken und der Umkleidekabinen sowie der sanitären Anlagen.

Die Nutzer sind nicht gerade glücklich darüber, denn erst vor drei Jahren war hier wegen der Instandsetzung der Sauna „der ganze Laden für Monate dicht“, so ein verärgerter Schwimmer. Gerade für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sei es wichtig regelmäßig im warmen Wasser der Therme entspannen zu können.

Auch Rolf-Nicoles Heine macht sich Sorgen um die Gesundheit der Barmbeker, denn „nicht alle Anwohner aus dem Quartier können lange Strecken mit Bus und Bahn zurücklegen“. Aktuell stehe die routinemäßige Betonsanierung der Bausubstanz, insbesondere der Keller, Becken und Badehallen an, erklärt Michael Dietel, Sprecher von Bäderland: „So etwas fällt üblicherweise alle 15 bis 20 Jahre an und ist bei einem historischen Gebäude enorm wichtig und aufwendig.“

Die gesamte Anlagentechnik werde dabei auch gleich erneuert und die Heizung, Lüftung und Wasseraufbereitung zudem durch Aggregate der aktuellsten Technik ersetzt. „Es gibt also auch eine deutliche Energieeinsparung“, sagt Dietel. Die Optik der Hallen bleibe aber komplett erhalten, nur die Farbkonzepte sollen optimiert werden. Für die Arbeiten sind zunächst zwölf Monate für die Umsetzung und etwa sechs Millionen Euro finanzielle Mittel eingeplant.

Für die Freunde des Bartholomäus-Bades gibt es auch noch eine gute Nachricht: „Wenn der Dreck und Lärm der ersten Arbeiten vorbei sind, soll ab Herbst die Sauna wieder öffnen“, verspricht Bäderland. Alle anderen Schwimmbadnutzer müssen vorerst auf das Holthusenbad, und die Hallen in Wandsbek, Rahlstedt und Bramfeld ausweichen.

Schon wieder ist die Bartholomäus-Therme geschlossen. Die Schwimmer müssen ein Jahr auf das Bad verzichten Foto: Grell

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