11. Juni 2022
Barmbek

Mit neuer Technik gegen die Klimakrise?

Diskussionsrunde am Museum für Arbeit

Demonstration von Fridays for Future in Hamburg im Jahr 2021 Foto: Jörg Weusthoff von Kirchbach

BARMBEK Ob Dürren, Flutkatastrophen, extreme Hitze, Ernteausfälle oder Waldsterben: die Klimakrise verschärft sich zusehends. Angesichts dieser dramatischen Situation wird die Bereitschaft in Politik und Wissenschaft größer, auch hochumstrittene technische Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels in Erwägung zu ziehen.

Gleichzeitig gibt es über das „Climate Engineering“ bislang kaum öffentliche Debatten. Welche Risiken bergen technische Eingriffe ins Klima? Was wissen wir über diese Technologien? Welche politischen und gesellschaftlichen Konflikte werden bereits ausgetragen, und welche sind in Zukunft zu erwarten?
Im Rahmen der Sonderausstellung „Konflikte“ lädt das Museum der Arbeit zu einer Veranstaltung rund ums Thema „Klimakrise und Konflikte um Zukunftstechnologien“ ein.

Im Anschluss an einen Vortrag von Iris Hilbrich, wissenschaftliche Mitarbeiterin der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“, findet eine Diskussion statt. Es nehmen teil: Frank Adloff, Professor für Soziologie, insbesondere Dynamiken und Regulierung von Wirtschaft und Gesellschaft an der Uni Hamburg und Leiter der Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“, Linda Schneider, Referentin für Internationale Klimapolitik der Heinrich-Böll-Stiftung sowie Dana Ruddigkeit vom Umweltbundesamt, Fachgebiet Rechtswissenschaftliche Umweltfragen. Das Gespräch wird moderiert von Annette Vollmer, Politikwissenschaftlerin und Geschäftsführerin des Bürgerhauses Allermöhe.

Montag, 13. Juni, 19 Uhr Wiesendamm

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