24. Juli 2021
Barmbek

Hier bleibt’s duster

Schulweg-Beleutung abgelehnt

Kinder fühlen sich hier nicht wohl, wenn sie hier langgehen. Der offizielle Schulweg dauert mehr als doppelt so lang Foto: Grell

BARMBEK Seit Monaten gibt es Ärger um eine kleine Verbindungsstrecke an der Seebek zwischen Richeystraße und Heinrich-Helbing-Straße, den Kinder auf dem Weg zur Grundschule nutzen. Die betroffenen Familien finden den Weg „viel zu dunkel“ und deshalb gerade im Winter gefährlich für die Abc-Schützen, die einen großen Umweg zurücklegen müssen, wenn sie den Seebek-Weg meiden.

Das Bezirksamt hat die Beleuchtung jetzt allerdings nach langen Diskussionen mit den Eltern der Schüler endgültig abgelehnt, denn „Grünstreifen sollten generell von Beleuchtungen freigehalten werden, da diese eine wertvolle Fläche für Tiere und Pflanzen bedeuten“, erklärt Behördensprecher Jacob Löwenstrom die Entscheidung des Amtes.

Die ständige Beleuchtung könne sich nachteilig auf die Tiere und deren Verhalten auswirken. Bei wichtigen Verbindungswegen, wie dem Schulweg, könne es immer nur dann aber auch Ausnahmen geben, wenn es keine zumutbare Alternative gibt. Im Fall des Weges an der Seebek sei nun einstimmig beschlossen worden, dass er keine Beleuchtung geben wird, weil es einen offiziellen Schulweg gibt, den jeder zurücklegen kann.

Die Eltern sind mit dieser Entscheidung absolut nicht einverstanden und wollen sich weiterhin für die Beleuchtung stark machen. Sie hatten bereits vor Monaten eine Zeitschaltung für die Beleuchtung vorgeschlagen, damit die Lampen immer nur dann brennen, wenn die Kids zur Schule gehen.

Die Schule an der Seebek hat ein großes Einzugsgebiet. Manche Kinder nutzen den Verbindungsweg, um schneller da zu sein Fotos: Grell

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