29. April 2020
Barmbek

Freier Durchgang wird kommen

Bretterzaun-Sperre hat ein Ende

Hier geht es bislang nicht weiter. Das soll sich bald ändern Foto: Grell

BARMBEK Es gibt auch in Krisenzeiten noch gute Nachrichten: Die autofreie Promenade zwischen Lerchenfeld und Richardstraße auf der Uhlenhorst kann nun endlich gebaut werden.

Traurige Berühmtheit hatte die Promenade erlangt, als der Durchweg von der Leo-Leistikow-Allee zur Richardstraße durch einen Bretterzaun versperrt wurde und die Anwohner das Ganze für einen Schildbürgerstreich hielten. Jetzt soll es mit dem Bau der Flaniermeile in Kürze losgehen.

Die Sprinkenhof AG als Verwalterin des Grundstücks, ist bereit, ein Nutzungsrecht für den Weg einzuräumen, der damit für die Passanten zugänglich werden würde. Das Bezirksamt will dann noch alles ordentlich pflastern und für angemessene Beleuchtung sorgen. Der Mieter der Kasematten wird außerdem für die Sauberkeit des Durchgangs sorgen.

Für die Bewohner der mehr als 500 Wohnungen, die auf dem Gelände der ehemaligen Geburtsklinik Finkenau entstanden sind, ein Grund aufzuatmen, denn lange und lästige Umwege, für alle, die Busse oder Bahnen erreichen wollen, fallen jetzt weg. Genauso für Fußgänger und Radfahrer wird alles wieder einfacher. „Auch die Sporteinrichtungen der Hamburger Turngesellschaft Barmbek-Uhlenhorst im Klinikweg werden für das Neubaugebiet wesentlich besser erreichbar sein“, betont Daniela Dalhoff, Sprecherin der Grünen für Barmbek-Süd und Uhlenhorst.

„Es wurde höchste Zeit, dass der Bretterzaun wegkommt“, meinen die Anwohner, die das Vorgehen bei den Planungen von Anfang an nicht verstanden hatten.

 


Daniela Dalhoff brachte den Stein ins Rollen
Foto: Reiffert/Grüne

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