25. September 2021
Barmbek

Erinnerung an eine Tragödie auf See

Sondervorstellung zum Schicksal der „Pamir“

Prinzessin Elisabeth, heute Königin von England, besuchte 1948 zusammen mit ihrem Mann die „Pamir“ Fotos: Magazin Kino

BARMBEK An das dramatische Schicksal des Traditionsseglers „Pamir“ erinnert das Magazin Filmkunsttheater gemeinsam mit dem Film- & Fernsehmuseum Hamburg.

Das Schwesterschiff der „Peking“, die seit 2020 als restauriertes Museumsschiff im Hamburger Hansa-Hafen liegt, war eines der letzten großen, frachttragenden Segelschiffe. Am 21. September 1957 sank die „Pamir“ in einem tropischen Wirbelsturm südwestlich der Azoren im Nordatlantik. 80 der 86 Besatzungsmitglieder, überwiegend junge Kadetten, ertranken auf ihrer ersten Segel-Schulfahrt.

In einer Sondervorstellung wird der berühmte deutsch-schwedische Dokumentarfilm „Die Pamir“ aus dem Jahr 1959 gezeigt. Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr 1952 und machen das harte Leben der Besatzung an Bord deutlich. Ergänzt wird der Film um historisches Zusatzmaterial, darunter internationale Wochenschau-Beiträge und die einzigen verbliebenen Farbaufnahmen der „Pamir“ beim Auslaufen in Rio De Janeiro, kurze Zeit vor der Katastrophe.

So, 26. September, 15 Uhr, 10 Euro, Fiefstücken 8a

Foto: Magazin Kino

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