18. Juni 2022
Barmbek

Eine Querung, die keiner braucht?

Maurienbrücke im Fokus des Stadtteilrats

Jons Breckwoldt erklärte im Rahmen der Stadtteilsitzung, warum er gegen den Bau der Sitzgelegenheiten an der Maurien-brücke ist Foto: Grell

BARMBEK Der Stadtteilrat Barmbek-Süd hat sich im Rahmen seiner ersten Präsenz-Sitzung nach Corona mit dem Thema Sicherheit im Straßenverkehr, bessere Vernetzung in der Nachbarschaft und dem Bau der Maurienbrücke beschäftigt.

Anwohner Jons Breckwoldt, der direkt im Flachsland gegenüber der geplanten Fußgängerbrücke wohnt, befürchtet zusätzliche Lärmbelastung durch Sitzgelegenheiten, die im Rahmen des Neubaus eingerichtet werden sollen. In einem reinen Wohngebiet, in dem auch viele Familien mit kleinen Kindern leben würden, sei die Mehrheit der Nachbarn von Anfang an gegen die zusätzliche Brücke gewesen, denn „100 Meter weiter liegt die Bramfelder Brücke, die man auch nutzen kann“, so der Anwohner. Stoppen könne man den Brückenbau, der bereits in vollem Gange ist, zwar nicht mehr, noch hoffe man aber, dass die Sitzgelegeneheiten vielleicht durch Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern ersetzt und an andere Stelle verlegt werden könnten.

Im Rahmen der Sitzung berichteten zudem die Arbeitsgruppen im Stadteil, die sich für die Vernetzung von Nachbarn stark machen und Lieferungen von Lesestoff von der Bücherhalle direkt nach Hause anbieten, von ihrem Engagement. Gern könnten sich noch Nachbarn melden, die Unterstützung suchen oder mit anderen in Kontakt kommen möchten. Das Barmbek Basch ist immer ein zentraler Ort im Quartier, wo die Fäden zusammenlaufen und der Stadtteilrat eine Institution, zu der jeder kommen und mitreden kann.

Nächste Sitzung: Mi 6. Juli 19 Uhr, BarmbekBasch jeder kann dabeisein

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