30. Januar 2021
Barmbek

Barmbeker Bahnhof – damals und heute

Mit der neuen Broschüre der Geschichtswerkstatt in die Historie eintauchen

Im Jahr 1905 wurde in Barmbek auf freiem Feld der erste Bahnhof gebaut, der an die Stadt- und Vorortbahn (S-Bahn) angeschlossen war Das Eingangsgebäude im Landhausstil wurde schon 1915 wieder abgerissen Foto: Geschichtswerkstatt Barmbek

Im Jahr 1905 wurde in Barmbek auf freiem Feld der erste Bahnhof gebaut, der an die Stadt- und Vorortbahn (S-Bahn) angeschlossen war Das Eingangsgebäude im Landhausstil wurde schon 1915 wieder abgerissen Foto: Geschichtswerkstatt Barmbek

BARMBEK Vom Pferdeomnibus bis zur Elektrischen: In der Zeit vor 1840 wurden in Hamburg und Umgebung fast alle notwendigen Wege zu Fuß bewältigt. So auch im damals noch dörflichen Barmbek. Nur ab und zu ritt ein Bauer hoch zu Ross über den Dorfplatz oder ein Fuhrwerk rollte mit Waren durch die Ansiedlung. Die weitere Entwicklung dieses Vororts zum städtischen Wohn- und Industriegebiet war mit der Schaffung von Verkehrsanschlüssen verbunden, die Barmbek näher an die Stadt Hamburg heranrückten. Als der Bahnhof in Barmbek gebaut wurde, lag er noch mitten auf freiem Feld. Aber schon zehn Jahre später war er von städtischem Leben mit Wohn- und Fabrikgebäuden umgeben.

Ab 2014 erhielt die Bahnhofsanlage unter anderem mit dem neuen Busterminal ihr heutiges Gesicht Foto: Geschichtswerkstatt Barmbek
Ab 2014 erhielt die Bahnhofsanlage unter anderem mit dem neuen Busterminal ihr heutiges Gesicht Foto: Geschichtswerkstatt Barmbek

In ihrer neuen Broschüre „Barmbek im Umbruch – Rund um den Barmbeker Bahnhof“ dokumentiert die Geschichtswerkstatt Barmbek in zahlreichen Fotos, Texten und Plänen anschaulich, wie sich der Standort in den vergangenen 120 Jahren verändert hat. Dabei wird auch die Umgebung mit einbezogen, vom Café König an der Fuhlsbüttler Straße, über Museum, Bücherhalle und Zinnschmelze bis zu Fabriken, Büros und Gleisanlagen. Das großformatige Heft bildet sehr kompakt die Tafeln der gleichnamigen Ausstellung ab, die wegen der Corona-Pandemie bisher nicht
gezeigt werden konnte.

Eine Einladung an alle, auf dem heimischen Sofa in die Historie des Stadtteils einzutauchen und den Bogen bis in die heutige Zeit zu schlagen. Mit diesen Bildern im Hinterkopf wird man dann zukünftig sicher mit einem veränderten Blick durch Barmbek gehen.

Broschüre:
6 Euro, Geschichtswerkstatt Wiesendamm 25
Di 10 bis 18 Uhr und Do 10 bis 14 Uhr
Nur nach telefonischer Anmeldung: T 293 107
E-Mail: geschichtswerkstattbarmbek@alice-dsl.de
oder per Post

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