15. Mai 2021
Barmbek

Aus für Kippen auf den Straßen

Mit Taschen-Aschenbechern wird gegen den Dreck gekämpft

Die Idee des Taschen-Aschenbechers hatte Thomas Kiske aus Dulsberg. Barmbek-Süd fand das so super, dass der geniale Einfall gleich übernommen wurde Fotos: Grell

BARMBEK-SÜD Im Stadtteil Barmbek-Süd gründen sich zurzeit viele Arbeitsgruppen, die sich mit um das Quartier kümmern wollen. Neben einer AG, die sich mit den Lieblingsorten des Viertels befasst, hat Anwohner Jan de Graaf jetzt die AG „Wohlbefinden im Stadtteil“ ins Leben gerufen, bei der es darum geht, das Viertel zu verschönern, Müllecken aufzuspüren und sich gemeinsam zu engagieren, damit sich die Anwohner in ihrem Umfeld wohlfühlen können.

Bereits zwölf Mitglieder kümmern sich jetzt darum, die Politik und die Behörden auf Missstände in Barmbek-Süd aufmerksam zu machen und bei der Beseitigung der Mängel zu unterstützen. Besonders im Fokus liegen dabei die Müllberge neben den Altkleider- und Flaschencontainern und die vielen Graffiti auf den Verteilerkästen, Wänden und Brücken des Quartiers. Geplant sind auch Pflanzaktionen zusammen mit den Nachbarn, damit Barmbek-Süd mal wieder so richtig aufblühen kann.

Abgabe an Nutzer erfolgt kostenlos

Als ersten Schritt zu mehr Lebensqualität in Barmbek-Süd hat sich die Arbeitsgruppe eine tolle Idee vom Dulsberg abgeguckt. Dort gibt es seit ein paar Wochen Taschen-Aschenbecher, die an jeden Raucher kostenlos verteilt werden. Auch in Barmbek-Süd gibt es die kleinen Dosen jetzt beim Kaffeehaus an der Von Essen-Straße 58 gratis. Jeder, der also mithelfen möchte, den Stadtteil etwas angenehmer zu gestalten und Müll zu reduzieren, kann sich einen dieser lustigen Exemplare mit tollen Motiven abholen oder an einen Raucher verschenken.

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