25. September 2021
Barmbek

120 Jahre Stadtteil im Wandel

Fotoausstellung „Rund um den Barmbeker Bahnhof“

Das Hertie-Kaufhaus prägte über Jahrzehnte das direkte Umfeld des Bahnhofs. An der Stelle ist jüngst ein Neubau mit Hotel und Gewerbe eröffnet worden Fotos: GWB

BARMBEK Der Barmbeker Bahnhof lag am Rande der Stadt, als er 1905 auf freiem Feld gebaut wurde. Nur zehn Jahre später befand er sich bereits mitten in einem städtischen Wohn-, Fabrik- und Gewerbegebiet, wo er bis heute eine zentrale Rolle spielt.

Doch mit dem frühen Abriss des prägnanten Gebäudes verlor der Bahnhof 1916 sein Gesicht. Die Umgebung war bis zu den Bombenangriffen der Alliierten 1943 durch die benachbarte Fabrik- und Wohnbebauung geprägt. Nach der Zerstörung und dem Wiederaufbau in den 1950er- und 1960er-Jahren vollzog sich ein Wandel.

Ein Teil der ehemaligen Wohnhäuser wich Kaufhäusern sowie größeren und kleinen Geschäften. Eine weitere Phase des Umbruchs setzte in den 1980er Jahren ein, mit der kulturellen Umnutzung der ehemaligen Fabrikflächen zum Museum der Arbeit und zur Zinnschmelze. Mit dem Abriss des ehemaligen Hertie-Kaufhauses, der Umgestaltung des Bahnhofs und der Fuhlsbüttler Straße begann 2014 eine weitere Neustrukturierung durch Büro- und Geschäftshäuser, Hotels und Dienstleistungsunternehmen. Mit ihrer neuen Fotoausstellung „Barmbek im Umbruch. Rund um den Barmbeker Bahnhof“ veranschaulicht die Geschichtswerkstatt Barmbek den Wandel des Bahnhofs und seiner Umgebung in den vergangenen 120 Jahren.

Bis Sonnabend 13. November, Eintritt frei Bücherhalle Barmbek, Poppenhusenstraße 12

Als der Barmbeker Bahnhof 1905 gebaut wurde, galt Barmbek noch als Vorort von Hamburg Foto: GWB

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