10. April 2021
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Zentrum Frohmestraße

In den kommenden Jahren

In den kommenden Jahren

SCHNELSEN. Es beginnt die heiße Phase: Der Sieger des „städtebaulichen Realisierungswettbewerbs Zentrum Frohmestraße“ wird am kommenden Donnerstag, 15. April, bestimmt. Dann wird nach einem halben Jahr Arbeit darüber entschieden, welcher der sechs eingereichten Entwürfe der beste ist. Damit wird der Grundstein gelegt, für das zukünftige Erscheinungsbild des neuen (und gleichzeitig alten) Zentrums von Schnelsen um Frohmestraße und Wählingsallee.

Sechs Architekturbüros hatten im November ihre Entwürfe eingereicht. Nach einer Zwischenpräsentation im Januar bekamen sie die Gelegenheit, ihre Entwürfe nach den Vorschlägen der Jury zu überarbeiten und den regionalen Bedingungen anzupassen. „Der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs bildet die Basis für die weitere Abstimmung mit dem Investor und die Ausarbeitung eines Bebauungsplans. Ein Bauantrag folgt erst im Anschluss“, sagt Kay Becker, Sprecher vom Bezirksamt Eimsbüttel.

Auf der Grundlage des neuen Bebauungsplans wird dann eine entsprechende Bebauung möglich. „Dieses Verfahren dauert mehrere Jahre, eine zeitliche Prognose ist daher sehr schwer. Der Investor strebt nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens eine zügige Umsetzung an“, so Becker. In der Jury, die am kommenden Donnerstag tagt, sind der Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt Rolf Schuster, freie Architekt/-innen, Stadt- und Landschaftsplaner/-innen, Vertreter/-innen der Bezirksfraktionen sowie Vertreter/-innen des Investors vertreten. Zusätzlich nahmen und nehmen vier Schnelsener/-innen an den Terminen der Jury teil.

Mehr Infos: hamburg.de/eimsbuettel/bezirksentwick lung/12373046/frohmestrasse/

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