27. März 2021
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Wenn alle Stricke reißen

René während seiner Krebserkrankung

René während seiner Krebserkrankung

HAMBURG Sehr viele Menschen in Deutschland sind von den Folgen der Corona-Krise wirtschaftlich schwer betroffen. Allerdings trifft es diejenigen Menschen umso härter, die bereits vorher um das gesundheitliche – und damit auch finanzielle – Überleben kämpfen mussten.

Menschen wie René*, ein 41-jähriger Hamburger, der sich vor einigen Jahren einen Lebenstraum erfüllt hat: ein eigenes Fotostudio in der City Nord. Alles schien gut zu laufen. Doch vor zwei Jahren ereilte ihn die Dia-gnose Lymphdrüsenkrebs. Es folgten Chemotherapien und langwierige Bestrahlungen, weil immer wieder Karzinomherde gefunden wurden. Die Nebenwirkungen der Bestrahlungen waren sehr massiv und der 41-Jährige laboriert bis heute an Strahlenschäden: Brustschmerzen und Atemnot sind seine täglichen Begleiter.

Jetzt kämpft der Fotograf inzwischen ein weiteres Mal um sein Überleben, und zwar in finanzieller Hinsicht. „Der zweite Lockdown hat mir komplett den Boden unter den Füßen weggezogen“, so der 41-Jährige. Er darf sein Studio zwar öffnen, Aufträge bleiben jedoch komplett aus. Seine größte Sorge: „Wenn ich das Studio nicht mehr finanzieren kann, dann stehe ich komplett auf der Straße.“ Seine Wohnung musste er bereits aufgeben, er lebt wieder bei seinen Eltern. Die Kosten für die Studiomiete und Lebenshaltung kann er kaum noch aus eigener Kraft aufbringen. Für den krankheitsbedingten Arbeitsausfall, für Zuzahlungen zu Therapien und für Medikamente musste René sämtliche Rücklagen verwenden und sich Geld leihen.

Die aussichtslose finanzielle Situation ist inzwischen zu einer massiven psychischen Belastung geworden. „Finanzamt oder Versicherungen zeigen keinerlei Erbarmen. Mein Dilemma ist, dass ich durch alle Auffangnetze wie etwa die Überbrückungshilfe falle, weil ich im letzten Quartal 2019 durch die Krebstherapie nicht genug verdient habe“, erklärt René. Um dem unverschuldet in Not geratenen Hamburger zu helfen, hat sich die gemeinnützige Organisation „Familienkrebshilfe Sonnenherz“ dem 41-Jährigen angenommen und bittet nun um Spenden für ihn.
*Der Nachname ist der Redaktion bekannt

Wer René unterstützen möchte, kann dies über das
Spendenkonto tun: Familienkrebshilfe Sonnenherz gUG
IBAN: DE8270022200002026 7984, BIC: FDDODEMMXXX
Fidorbank München, Verwendungszweck: „Helft René“

Wer eine Spendenbescheinigung wünscht, sollte im Verwendungszweck zusätzlich seine vollständige Adresse angeben. Spendengelder leitet die gemeinnützige Organisation zu 100 Prozent an den Patienten weiter. Bei den Spendern möchte sich René mit einem Gratis-Rundum-Fotoshooting bedanken, das unter allen Spendern verlost wird. Wer daran teilnehmen möchte, sollte eine formlose E-Mail an Sonnenherz senden: kontakt@fkh-sonnenherz.de. Die Familienkrebshilfe Sonnenherz entstand aus einer privaten Initiative. www.fkh-sonnenherz.de

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