3. April 2021
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Vollständiger Luftaustausch

Am Gymnasium Bondenwald wird auf die strenge Einhaltung der AHA+L-Regeln zum Schutz vor der Pandemie geachtetFoto: cc

Am Gymnasium Bondenwald wird auf die strenge Einhaltung der AHA+L-Regeln zum Schutz vor der Pandemie geachtet
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NIENDORF. Das Gymnasium Bondenwald hat mit Geldern der Schulbehörde für Infektionsschutzmaßnahmen vor allem dafür gesorgt, dass in kurzer Zeit überall in der Schule ein vollständiger Luftaustausch möglich ist. „Dafür hat die Schulbau Hamburg in drei Räumen Fenster ausgetauscht, um diese ganz öffnen zu können.

Deswegen ist es bei uns möglich, in allen Räumen stoß- und querzulüften“, sagt Sabine Güldenpfennig, Schulleiterin am Gymnasium Bondenwald. Zusätzlich wurden für alle Räume Fenster- und Türkeile angeschafft, damit diese beim Stoßlüften nicht zuschlagen. In einzelnen Räumen, wie zum Beispiel im Sekretariat, im Selbstlernzentrum und in kleineren Klassenräumen wurden Plexiglasscheiben aufgestellt, um Sekretärinnen und Lehrkräften einen Spuckschutz zu ermöglichen. Außerdem stehen, nach Aussage der Schulleiterin, überall Desinfektionsmittel bereit.

Am Gymnasium Bondenwald werde weiterhin auf die Einhaltung der AHA-Regeln gesetzt, und das mit Erfolg: „Alle tragen in unserer Schule sehr diszipliniert Masken und wahren den Mindestabstand. Die von der Schulbehörde in großer Menge gelieferten Schnelltests helfen, eventuelle Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Bisher waren alle Schnelltests bei Lehrkräften und Schüler/-innen negativ“, so Güldenpfennig.

Diskussion um Einsatz von UV-C-Lampen
Der Einsatz von Luftfiltergeräten oder UV-C-Lampen werde von der Behörde und dem Umweltbundesamt eher kritisch betrachtet, so die Schulleiterin weiter. Das nehme sie ernst. „Die Diskussion um den Einsatz von UV-C-Filtern verfolge ich mit Interesse. Nichtsdestotrotz erscheint es mir bei uns derzeit nicht notwendig, solche Lampen einzusetzen“ erklärt Schulleiterin Güldenpfennig. Unabhängig zu klären sei sicherlich, ob auch diffuse Strahlung der UV-C-Lampen eine Auswirkung auf die im Raum befindlichen Menschen haben könnte.

Außerdem merkt sie an, dass im Falle der UV-C-Lampen erst noch geprüft werden müsse, ob die Verweilzeit der Luft in der Lampe beziehungsweise die Schnelligkeit, mit der eventuell kontaminierten Luft in die Lampe strömen kann, zum Schutz vor Corona ausreiche. (cc)

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