22. Juli 2021
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Unangemessene Bekleidung?

Aufreger der Woche: Norwegens Beachhandballerinnen spielten in Radlerhosen

Norwegens Beachhandballerinnen trugen während eines Spiels längere Sporthosen

HAMBURG Norwegens Beachhandballerinnen sind nach einer Protestaktion bei der Europameisterschaft im bulgarischen Warna gegen die Kleidervorschriften des Dachverbands mit einer Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro belegt worden. Die Spielerinnen hatten im Duell um Platz drei mit Spanien statt der vorgeschriebenen Bikinihosen etwas längere Sporthosen getragen. Die Disziplinarkommission der Europäischen Handball-Föderation (EHF) bewertete dies als „Fall unangemessener Bekleidung“.

Der Weltverband IHF schreibt vor, dass Männer während ihrer Beachhandballspiele Shorts tragen müssen, die „mindestens zehn Zentimeter“ über dem Knie enden. Spielerinnen müssen hingegen Bikinihosen tragen, die eng anliegend sind und eine Seitenbreite von „maximal zehn Zentimetern“ aufweisen.

Was sagen Sie zu dieser Geldstrafe? Angemessen wegen eines Verstoßes gegen die „Kleiderordnung“ oder ein klarer Fall von Sexismus?

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