12. Mai 2022
Hamburg

Wassersportler räumen ab

Das sind Hamburgs Sportler des Jahres

Sport

Das Siegerfoto: Hamburgs Sportler des Jahres freuten sich gemeinsam mit den Laudatoren Foto: Witters Sportfotogafie

HAMBURG Edina Müller, Boris Herrmann und das Segler-Duo Heil/Plößel sind Hamburgs Sportstars 2021. Der „Active City Award“ ging an die Evangelische Stiftung Alsterdorf, Alexander Otto erhielt den Ehrenpreis.

Nach zwei Jahren, in der wegen Corona nur digitale Veranstaltungen stattfinden konnten, wurden Hamburgs Sportlerinnen und Sportler des Jahres erstmals wieder im Rahmen einer Gala in der Handelskammer ausgezeichnet. Insgesamt wurden mehr als 100 Hamburger Sportlerinnen und Sportler für Deutsche Meisterschaften und internationale Erfolge im Jahr 2020 und 2021 geehrt.

Sportlerin des Jahres ist Edina Müller. Nach einer schweren Saison gewann sie bei den Paralympischen Spielen in Tokio mit neuem paralympischen Rekord über die 200-Meter-Distanz Gold im Para-Kanu. Es war ihre zweite Goldmedaille nach dem Sieg mit dem Rollstuhlbasketballteam 2012 in London.

Sportler des Jahres ist Segler Boris Herrmann. Als erster Deutscher, der je an der Vendée Globe, der härtesten Regatta über die Weltmeere, teilgenommen hat, belegte er nach 80 Tagen und 24.000 Seemeilen Platz fünf. Sein sportlicher Erfolg wird von seinem Engagement für den Klimaschutz begleitet, denn er segelte auch im Dienste der Wissenschaft.

Zur Mannschaft des Jahres wurde das Segler-Duo Erik Heil und Thomas Plößel gekürt. Die beiden gewannen bei den Olympischen Spielen in Tokyo die Bronzemedaille in der 49er-Konkurrenz, die zweite nach den Spielen in Rio de Janeiro 2016. Von Rang eins bis Rang sieben war vor der letzten Wettfahrt alles noch möglich, die mentale Herausforderung für die beiden deshalb umso größer.

Im Rahmen der Hamburger Sportgala wurde außerdem der „Active City Award“ verliehen. Diesjähriger Gewinner ist die Evangelische Stiftung Alsterdorf mit dem Projekt „Sportlotse – gemeinsam mehr bewegen“. Die Initiative sorgt dafür, dass Strukturen und neue Wege geebnet werden, um Menschen mit Behinderung den Zugang zum Sport zu erleichtern. Erstmalig ist der Preis dieses Jahr mit einer Prämie in Höhe von 5000 Euro dotiert.

Den Ehrenpreis der Hamburger Sportgala für sein vorbildliches Engagement zugunsten des Ehrenamts im Sport erhielt in diesem Jahr Alexander Otto. Der Unternehmer unterstützt seit vielen Jahren den Sport in seiner Heimatstadt mit mehreren Millionen Euro und sieht dabei immer das große Ganze und die gesellschaftspolitischen Potenziale des Sports. Dabei umfasst die Unterstützung das gesamte Spektrum des Sports – von Inklusionsprojekten über Bezirkssportanlagen und die Hamburger Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele bis zur Jugendförderung im Verein.

Müller
Para-Kanutin Edina Müller freute sich gemeinsam mit Laudator Ronny Raue über die Auszeichnung Foto: Witters Sportfotogafie

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