26. Juni 2021
Hamburg

Raule für DasBand in Hamburg

Ralph Raule wird Schirmherr für die gemeinnützige Organisation

DasBand

Nikias Thörner (l.) und Ralph Raule (r.) Foto: wb

HAMBURG Etwas Gutes für die Gemeinschaft tun und schnell zu helfen, ganz ohne die langwierigen Prozesse der Behörden, das sind die Ziele von Ralph Raule, ehemaliger Hamburger Senatskoordinator für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Sein Fokus wird natürlich auf dem Thema Inklusion liegen – und das ist vielfältiger, als manche vermuten.

Der langjährige Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft behinderter Menschen und des Gehörlosenverbandes Hamburg übernimmt damit wieder eine Aufgabe für Hamburg. Die Themen dieser Schirmherrschaft sind vielfältig: Die Kooperation mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Gruppen, die Förderung des Dialoges zwischen Interessenverbänden und die Initiierung von Spendenkampagnen für gemeinnützige Projekte gehören dazu.

Hinter allen Bemühungen steht das Ziel, die Lebenssituation von Menschen zu verbessern – ob mit oder ohne Behinderung. Raule geht es um die Menschen in Hamburg. Die Funktion wird dem umtriebigen Unternehmer nicht zu viel. „Sich für etwas engagieren bedeutet für mich, noch sinnvoller zu handeln“, so Raule. „Das Konzept erschließt sich sofort. Hamburger reichen bei DasBand das gemeinnützige Projekt ihrer Region ein, das ihnen am Herzen liegt. Und durch die Gemeinschaft dieser Region wird es finanziert. Ganz einfach. Aus der Region, mit der Region.“

DasBand nutzt dabei sowohl den Gemeinschaftssinn von Mitbürgern als auch von Unternehmen in der jeweiligen Region. Nikias Thörner, Geschäftsführer der Organisation: „Für viele Bürgerinnen und Bürger stellt es eine Hürde dar, sich zum Beispiel an Unternehmen zu wenden, um Gelder oder Unterstützung zu generieren. Dabei geht es doch immer ausschließlich um die Verbesserung der Lebenssituation der Bürger. Damit alle Bescheid wissen, übernehmen ortsansässige Firmen die Projektpatenschaften. Diese Firmen spenden einerseits selber, rufen in der Gegend zu Spenden auf und informieren über den aktuellen Stand des Projektes über die DasBand.org Website.

Für den Stadtteil St. Pauli, zum Beispiel, wird eines der modernsten Coworkingspaces Deutschlands die Patenschaft übernehmen. Für Hohenfelde bis Hafencity das Super 8 Hotel und das Arthotel ANA HafenCity.“ Es geht ganz einfach auch um mehr als um Trikots für den Sportverein. Es geht um den maroden Spielpatz um die Ecke, den bezahlbaren Schwimmkurs für Vorschulkinder, den Kickertisch für den Jugendtreff oder um die Rollstuhlrampe zwischen zwei Häuserblocks. „Handele heldisch in deiner Region!“ ist das Motto von DasBand – Thörner und Raule haben den Grundstein für Hamburg jedenfalls gelegt. Projekte können eingereicht werden und gespendet werden kann natürlich auch schon.

Das erste Projekt ist schon da: PROJEKT BRAMFELDER SCHWIMMSPASS, das ist Schwimmunterricht für Kinder. https://tinyurl.com/bfrpcpkk, Spendenkonto: DAS BAND GUG, Hamburger Sparkasse AG, DE81 2005 0550 1500 8705 53, Verwendungszweck: 22177HH0001-20 (Lassen Sie den Verwendungszweck frei, kommt das Geld einem anderen gemeinnützigen Zweck in einer anderen Region zugute.) Die Seite der Organisation www.DasBand.org informiert tagesaktuell über Projekte und deren Verlauf. DasBand. Handele heldisch in deiner Region

Allgemeine Informationen

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Das Band ist eine religiös und weltanschaulich unabhängige gemeinnützige Organisation, die sich aus einer intrinsischen Motivation aller Beteiligten für die Optimierung der Lebensumstände in Lokalregionen heraus engagiert: gemeinsam, effizient, transparent. Seit 2021 arbeiten wir an der Aufwertung von Regionen und Quartieren durch Impulse aus der Bevölkerung, um dort zu helfen, wo aktueller Bedarf herrscht und Missstände beseitigt werden sollen. Dabei binden wir die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in die Gestaltung ihrer Zukunft und ihrer Lebensumstände ein, indem sie selbst Projekte einreichen können, die DasBand von A-Z umsetzt. Die nachhaltige Gemeindeentwicklung und Verbesserung der Lebensqualität sind unser oberstes Ziel. Wir reagieren schnell auf Notlagen und schaffen nachhaltige Projekte zur Quartiersentwicklung. Unser deutschlandweites Ziel: Jede Mitbürgerin und jeder Mitbürger soll sowohl das eigene als auch das Potenzial seiner Region durch Mitgestaltung der lokalen Umstände voll entfalten können.

 

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