29. Oktober 2022
Hamburg

Grundsteinlegung für die Wissenschaft

Um- und Neubau soll drei Jahre dauern

Boris Schran, Managing Partner des Bauherrn, Kay Gätgens, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel, Ulrich Böger, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der BVK sowie Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Jürgen Drumm, Geschäftsführer Marienburg Real Estate, Thilo Wagner, Geschäftsführer VALUES Real Estate und Simon Lutz, Partner Peakside (v.l.) bei der Grundsteinlegung Foto: Marienburg Real Estate

HAMBURG Für die erste Bauphase des Wissenschaftsgebäudes für den Campus an der Schlüterstraße wurde jetzt in einer offiziellen Zeremonie der Grundstein gelegt.

Geplant ist bei diesem Projekt eine komplette Sanierung eines historischen Gebäudes, das unter Denkmalschutz steht und einmal das größte Fernmeldeamt der Welt war. Im Rahmen der Sanierung werden die zwei Innenhöfe der Anlage überbaut, in den Untergeschossen sollen Archivflächen für die Bibliotheken entstehen.

Im südlichen Innenhof wird ein multifunktionaler Veranstaltungsraum eingerichtet, auf dessen Dach eine Terrasse für die Gastronomie des Studierendenwerkes entstehen wird. Das Gebäudeensemble ist für einen Zeitraum von 30 Jahren an die Stadt vermietet worden und nach der Sanierung sollen auf einer Fläche von 52.000 Quadratmetern die Universität Hamburg, das Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW), das German Institute for Global and Area Studies (GIGA) und das Studierendenwerk Hamburg ein neues Zuhause finden.

Mit der neogotischen Fassade und dieser Größe zählt das Haus zu den markantesten Gebäuden im Uni-Viertel und dem Senat ist es gelungen, das einzigartige Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Von-Melle-Park für die Wissenschaft zu sichern. Eigentümerin und Vermieterin des Fernmeldeamts ist die Campus Schlüterstraße GmbH, vertreten durch die Peakside Capital Advisors AG.

Das Projektmanagement erfolgt durch die Marienburg Real Estate GmbH. Für den Umbau und die Erweiterung des Gebäudes ist das Unternehmen Andreas Heller Architects & Designers zuständig. Mitte 2025 soll die Sanierung, wenn alles planmäßig verläuft, fertig sein.

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