4. August 2022
Hamburg

Ein Mini-Museum auf Rädern

Neues Angebot des Archäologischen Museums

Museum

Das ArchäoMobil wird bei Veranstaltungen hamburgweit zum Einsatz kommen Foto: Archäologisches Museum Hamburg

HAMBURG Ob beim Hafengeburtstag, den Cruise-Days oder dem Reeperbahn-Festival, bei Stadtteilfesten, verkaufsoffenen Sonntagen oder dem Triathlon, überall in Hamburg und Umgebung kann zukünftig das ArchäoMobil des Archäologischen Museums Hamburg anzutreffen sein und für Archäologie begeistern.

Archäologie ist identitätsstiftend und geeignet, Brücken zu bauen. Sie erklärt auf spannende und faszinierende Weise, woher wir stammen und wie wir früher gelebt haben. Diese Faszination erschließt sich insbesondere, wenn das erforderliche Hintergrundwissen anschaulich und partizipativ vermittelt wird. Mit dem ArchäoMobil geht das Archäologische Museum Hamburg nun neue Wege, um Barrieren abzubauen und neue Zielgruppen anzusprechen.

Das „Mini-Museum auf Rädern“ ist ein Unikat auf Hamburgs Straßen. Sein Herzstück ist die kleine Ausstellung im Fahrzeuginneren. 15 archäologische Highlight-Objekte, die angefasst, erlebt und erkundet werden können, sind in großen, bunt lackierten Boxen untergebracht. Zudem gibt es Multimedia-Anwendungen, die Hintergrundwissen vermitteln.

Mit kleiner Ausgrabungsstätte

Ein besonderes Highlight für Kinder ist die kleine Ausgrabungsstätte am Heck des Fahrzeugs. Ein „ArchäoMobil-Team“ begleitet jede Fahrt und bietet individuell auf den Einsatzort ausgerichtete Programme an. Das Angebot des ArchäoMobils ist für Groß und Klein kostenfrei nutzbar.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit dem ArchäoMobil kommt das Archäologische Museum Hamburg direkt zu den Menschen. Es vermittelt auf neue Art und Weise Archäologie für Alle und zum Anfassen.“

Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Landesarchäologe der Freien und Hansestadt Hamburg und Direktor des Archäologischen Museums Hamburg: „Das Archäologische Museum verfolgt schon seit vielen Jahren konsequent den Ansatz, durch immer neue und unterschiedlichste Formate die Vermittlungsarbeit breiter aufzustellen. Mit dem ArchäoMobil kommt nun ein weiterer Baustein dazu.“

Gefördert wird das ArchäoMobil mit insgesamt 220.000 Euro aus Mitteln der Innovationsoffensive der Museen der Kulturbehörde sowie mit 20.000 Euro der Johann-Max-Böttcher Stiftung und 30.000 Euro Eigenmitteln des Archäologischen Museums Hamburg.

www.amh.de

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