20. Juli 2021
Hamburg

CSD startet mit großer Ausstellung

„Keep on fighting. Together“

Hamburg zeigt Flagge Foto: wb

Foto: wb

HAMBURG Das Motto des Christopher Street Days (CSD) heißt in diesem Jahr „Keep on fighting. Together.“ Schon im vergangenen Sommer konnte die Veranstaltung, bei der homosexuelle Menschen seit den 1980er-Jahren für mehr Rechte und Akzeptanz kämpfen, wegen der Pandemie nur in abgespeckter Form stattfinden.

Auch dieses Mal wird es keine großen Umzüge durch die Hamburger Innenstadt geben, dafür aber mehrere kleinere Veranstaltungen, bei denen die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen gewährleistet sind. Längst ist die Pride Week nicht mehr nur eine Veranstaltung, um auf die Rechte von Homosexuellen aufmerksam zu machen, sondern steht für die Rechte der gesamten LSBTIQ-Community ein. Mit der Ehe für alle ist schon ein politisches Etappenziel erreicht, doch „immer noch sind viele Forderungen nicht umgesetzt worden“, betonen die Veranstalter. Die Rechte von trans- und intergeschlechtlichen Menschen, die Aufnahme eines Diskriminierungsschutzes in das Grundgesetz und viele andere Themen stehen weiterhin auf der Agenda.

Hamburg feiert in diesem Jahr erstmals zwei Pride Weeks: Am 24. Juli wird der CSD mit der Pride Night auf Kampnagel eröffnet. Eine Fotoausstellung über die Geschichte des Hamburger CSD ist vom 31. Juli bis 14. August im Hamburger Rathaus geplant, am  5. und 6. August findet eine Menschenrechts-Konferenz statt, vom 25. bis 29. Juli öffnet das Pride House im IFZ/Schorsch in der Rostocker Straße 7 in St. Georg. Für den 7. August ist eine CSD-Fahrraddemonstration angemeldet.

www.hamburg-pride.de

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