19. August 2020
Allgemein

Wentorf noch lebenswerter machen

Jetzt werden neue Ideen für einen Begegnungsort gesucht

Casinopark

Im Casinopark konnten Wentorfer vier Wochen lang erleben, wie Coworking funktioniert Foto: Wentorf gestalten e.V.

WENTORF Das Team, das im Juni auf dem Casinopark in Wentorf das „CoWorkLand“ organisiert hatte, hat die damals entstandenen Ideen weiter entwickelt. Drei Grundkonzepte für den Einstieg in eine ständige Begegnungsstätte mit und ohne temporäre Arbeitsplätze liegen auf dem Tisch. Sie sollen bei dem Treffen diskutiert, mit Leben gefüllt und weiterentwickelt werden.

Am 26. August um 18.30 Uhr lädt der Verein alle, die sich für den Aufbau eines Begegnungs- und Cowork-Orts in Wentorf interessieren, ins Forum der Martin-Luther-Kirche am Reinbeker Weg ein. Wegen des Hygienekonzepts ist die vorherige Anmeldung per E-Mail an info@wentorf-gestalten.de unbedingt notwendig. „Das Bedürfnis nach einem zentralen Begegnungsort ist immens; dem wollen wir Rechnung tragen“, sagt die Alena Kempf-Stein vom Verein Wentorf gestalten! e.V. „WIR steht für ‚Wentorf ist richtig‘, und darum sollen sich so viele Bürger wie möglich beteiligen und einen bunten Reigen von Ideen entstehen lassen“, so die Vereinsvorsitzende.

Wentorf nachhaltig gestalten

Wentorf gestalten! e.V. möchte Wentorf lebenswert und liebenswert gestalten. Die Vision des Vereins ist eine lebenswerte Welt, die in ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht konsequent nachhaltig ist. In dieser Welt werden Rohstoffe, Güter und Dienstleistungen so geerntet, produziert und erbracht und dem Kreislauf zurückgegeben, dass sich alle natürlichen Ressourcen regenerieren. Dies gilt insbesondere für alle Lebewesen, wie Menschen, Pflanzen und Tiere sowie Wasser, Luft und Erde. Es wird also kein Verbrauch der Natur billigend in Kauf genommen. Das Ziel ist gegenseitiger Austausch im Kreislauf des Lebens, im Dienst des großen Ganzen für diese und kommende Generationen.

„Unsere Mission ist, dies beispielhaft, vorbildlich und gemeinschaftlich in Wentorf umzusetzen“, sagt Kempf-Stein. „Beispielhaft heißt, dass nach und nach in allen Lebensbereichen einer Kleinstadt im Zusammenspiel mit dem ländlichen Raum und der Metropole Hamburg, Lösungen zum Wohle aller im Sinne der Vision, gemeinschaftlich praktisch umgesetzt werden. Dazu sollen autarke Einheiten entstehen, die vom Austausch mit anderen profitieren und anfallende Überschüsse vermarkten können. Vorbildlich heißt, dass die gesammelten Erfahrungen anderen in geeigneter Form zur Verfügung gestellt werden. So, wie wir von anderen lernen möchten. Gemeinschaftlich heißt, dass wir als Form der Zusammenarbeit eine selbstführende, sinnstiftende, integrale Organisation aufbauen.“

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