5. Juni 2021
Allgemein

Ligeti, Bach und Beethoven

Pianist Florian Heinisch musiziert im Spiegelsaal des Bergedorfer Rathaus

Konzert

Florian Heinisch konzipiert Konzertprogramme aus Werken des „klassischen Repertoires“ und Neuer Musik Foto: privat

BERGEDORF „Florian Heinisch punktet mit singend-poetisch gestalteten Melodien und atemberaubender Virtuosität“ – so urteilt das Hamburger Abendblatt über den nächsten Gast bei „Bühne frei – live dabei“.

Die Streaming-Konzertreihe macht am Dienstag, 8. Juni, um 20.15 Uhr Station in Bergedorf. Im Spiegelsaal des Rathauses wird Pianist Florian Heinisch folgende Werke spielen: Präludium und Fuge Nr. 23 H-Dur von Johann Sebastian Bach, La Folia d’Espagne von Carl Philipp Emanuel Bach, Études pour piano Nr. 11 „En suspense“ von Györgi Ligeti und die Klaviersonate Nr. 21 opus 53 „Waldstein“ von Ludwig van Beethoven.

Florian Heinisch, in Bachs Geburtsstadt Eisenach zur Welt gekommen, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Sein außergewöhnliches Talent hat der Pianist von seiner Großmutter Barbara Heinisch, die – damals eine Seltenheit – als Organistin tätig war.

Heinisch studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Dietmar Nawroth und Gerald Fauth, anschließend bei Sontraud Speidel in Karlsruhe. Meisterkurse bei renommierten Pianisten ergänzen seine Studien.

Beeindruckt von seiner außergewöhnlichen Improvisationsfähigkeit, studierte er auf dessen Einladung ein Jahr beim New Yorker Jazzpianisten Richard Beirach. Heinisch ist Preisträger hochrangiger Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbs Braunschweig und des Kleinen Schumann-Wettbewerbs sowie des Bachwettbewerbs Köthen und des Internationalen Steinway Klavierwettbewerbs und erhielt Förderstipendien zur Unterstützung hochbegabter Kinder und Jugendlicher im Freistaat Thüringen.

Hier wird das Konzert gestreamt: www.abendblatt.de/hamburg/bergedorf/live-dabei/

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